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Conrad von Soest Gymnasium

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Paul Grüneberg: Bericht über unseren Besuch in Sevilla

Benacazón, eine kleine Ortschaft am Rande der Stadt Sevilla in Südspanien war in der Woche von Sonntag, dem 31. März bis zum 7. April im Rahmen des ersten Spanisch-Austausches die Heimat von rund 20 Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen 9 und 10 des Conrad von Soest Gymnasiums.

 

Als wir uns zum Ausgang des Flughafens Sevilla-San Pablo begaben, wurden wir direkt von unseren Gastfamilien und Austauschschülern mit großen Schildern und „besitos" empfangen. Den Abend der Ankunft verbrachten wir dann schon bei den Familien, wo wir auch direkt in den sehr extravaganten andalusischen Dialekt, sowie in die regionale Küche eingeführt wurden.

Am nächsten Morgen wurde uns dann als erstes die Schule, das IES Virgen del Rosario (ebenfalls in Benacazón) vorgestellt. Besonders beeindruckte uns Schüler das Medienkonzept der Schule. Nach einer Präsentation über Spanien, die Region und einer Sammlung der wichtigsten Alltagsvokabeln, besichtigten wir dann den Ort. Neben unseren Austauschschülern, Herrn Rodriguez, Frau Enste und den spanischen Lehrern, begleitete uns außerdem die Bürgermeisterin Benacazón's auf unserem Weg entlang der vielen kleinen, wunderschönen Kapellen und den typisch andalusischen Wohnhäusern. Den Dienstag verbrachten wir alle gemeinsam in Sevilla, und lernten dort viel über die Geschichte Andalusiens, die spanische Kultur und natürlich auch über unsere Austauschschüler. Zunächst besichtigten wir „Santa Cruz" ein jüdisches Viertel, welches eine wichtige Rolle in der Geschichte der drei im Mittelalter vertretenden Religionen in Spanien (dem Christentum, dem Islam und eben dem Judentum) spielte. Danach ging es in die „Catedral de Sevilla", die größte gotische Kirche Spaniens und UNESCO Weltkulturerbe, von dessen Kirchturm der „Giralda" man einen atemberaubenden Panoramablick über Sevilla erhaschen konnte. Zu guter Letzt besuchten wir die den „Plaza de España" (siehe Foto), einen wunderschönen Platz in mitten eines botanischen Gartens. Dort wurden auch schon diverse Filme und Serien wie „Star Wars" oder „Violetta" gedreht. 

Mittwoch morgen trafen wir uns wieder erst in der Schule um „Sevillanas", eine regionale Abwandlung des Flamencos zu lernen. Den Grundschritten des Tanzes einigermaßen fähig, ging es danach mit dem Bus in das Dorf „El Rocío". Dieses ist sehr bekannt als Wallfahrtsort und für die dort jährlich zu Ostern stattfindende „Semana Santa", die generell in Südspanien sehr verbreitet ist (auch in Benacazón). Danach fuhren wir weiter zur „Playa de Matalascañas", einem Strand und Ferienort ganz in der Nähe von Rocío. Trotz des kalten Atlantiks ließ es sich die Mehrheit nicht nehmen, für eine kurze Abkühlung in die Wellen zu hüpfen, und auch die ein oder andere Partie Volleyball im Sand durfte nicht fehlen. 

Donnerstag morgens verbesserten wir noch einmal unsere „Sevillanas-Skills",  und besichtigten danach das Kloster „San Isidoro der Campo" und die römische Ausgrabungsstätte „Itálica". Die antike Stadt war einst eine der Wichtigsten für die Romanisierung der Iberischen Halbinsel, wie uns erklärt wurde. In spanisch/deutsch gemischten Gruppen hatten wir anschließend noch die Möglichkeit das Amphitheater mit einer damaligen Zuschauerkapazität von 24.000 Menschen zu erkunden.

Den letzten Schultag vor dem Wochenende starteten wir mit einem Besuch des „Guadiamar" - einem an den gleichnamigen Fluss angebundenes Naturschutzgebiet. Dort wurde uns von einem Mitarbeiter der Cajasol-Stiftung, welche sich für soziale und ökologische Projekte in Andalusien einsetzt, der typische mediterrane Wald, mit den Orangenbäumen (naranjos), Zitronenbäumen (limoneros) und den Feigenbäumen (higueras) gezeigt. Anschließend zurück in der Schule, durften wir uns noch einmal zusammen mit unseren Austauschschülern und spanischen Freunden durch das spanische Essen wie, Paella, Tortillas und pestiño sevillana arbeiten. Die Woche wurde noch einmal rekapituliert bevor wir uns dann alle in das Wochenende in den Familien verabschiedeten, was wir jedoch trotzdem zu größten Teil alle zusammen in Sevilla oder im lokalen Tortitas-Café in Benacazón verbrachten. 

Nach so einer schönen Zeit, so vielen Eindrücken, Spaß und vor allem vielen neuen Freunden, fiel uns der Abschied Sonntag Abend am Flughafen um so schwerer. 

 

¡Gracias por la hospitalidad, ya nos alegramos de haceros la bienvenida en Soest!

 

 

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