Conrad-von-Soest-Gymnasium


 

... und was kommt nach der Schule? - Studien- und Berufsorientierung am Convos

Elemente der Studien- und Berufswahlorientierung begleiten die Schülerinnen und Schüler in ganz unterschiedlichen Jahrgängen des Conrad von Soest Gymnasiums. Nicht immer steht dabei die Frage "Was will ich werden?" direkt im Vordergrund. Im Politikunterricht beispielsweise werden bereits in der Erprobungsphase ökonomische Themen behandelt.

Das Betriebspraktikum in der Jahrgangsstufe 9 vermittelt einen Einblick in Unternehmensstrukturen und stellt damit möglicherweise im Verbund mit weiteren Betriebserkundungen einen wichtigen Bestandteil der wirtschaftswissenschaftlichen Grundbildung dar.

Das Praktikum zur Studien- und Berufswahlorientierung in der Sekundarstufe II setzt andere Schwerpunkte: Es zählt schon seit Jahren zum festen Bestandteil der Arbeitswelt- und Berufsorientierung am Convos. Zuletzt wurde es jedoch konzeptionell verändert und wird nunmehr im Rahmen einer neuartigen modularen Konzeption durchgeführt (Berufsorientierungswoche mit mehreren Angeboten). Neben dem klassischen Praktikum im Betrieb stehen Berufsorientierungswochen mit integrierten Hochschul- und Betriebsbesuchen zu verschiedenen Berufs- und Studienfeldern zur Wahl (z. B. BWL/ Finanzen, Ingenieurwissenschaften, Lehramt, Medizin, Naturwissenschaften, Sozialwissenschaften/Medien). Neben den vielen Partnern aus der Wirtschaft und dem Hochschulbereich unterstützt auch die Arbeitsagentur das Vorhaben. Die Rückmeldung der Beteiligten war bisher sehr positiv.

Natürlich stellen wir hier nur eine Auswahl der Maßnahmen dar. Die individuelle Beratung durch Berufsberater der Arbeitsagentur in unserem Hause sollte beispielsweise nicht vergessen werden. Unser Ziel bleibt es, unter den gegebenen Rahmenbedingungen eine möglichst optimale Passung zu den angebotenen "Berufswahlpfaden" herzustellen, um damit Orientierung für die Zeit nach der Schule zu vermitteln.


Kontakt zum StuBO-Team des Conrad von Soest Gymnasiums:

Das StuBO-Team um Frau Wuermeling, Herrn Dülberg und Herrn Bröskamp ist im StuBO-Büro oder unter kaoa(at)convos.de erreichbar.







Neu und bewährt - die StuBo-Woche

Das "Medien-Modul" bei den Grünen
Die "Ingenieure" basteln einen Roboter
... und machen windige Erfahrungen
Gut aufgestellt: das "Modul Lehramt"
"SW/Medien" erkunden die Uni Bochum
Betriebsbesichtigung mit Mähdrescher
"Modul Medien" bei der "Deutschen Welle" in Bonn
"Modul Naturwissenschaften" in der FH

StuBo-Woche, das ist die Studien- und Berufsorientierungswoche, die sich - erstmals 2012 möglich gemacht - zu einem attraktiven Angebot in der Oberstufe entwickelt hat. Hier Bilder aus den verschiedenen Modulen vergangener Jahre sowie Erfahrungsberichte:


Die StuBO-Woche war ein großer Erfolg. Neben dem "klassischen Praktikum", also dem einwöchigen Besuch und der Erkundung eines Betriebs in der angestrebten Berufsrichtung, waren wir nun in sechs Gruppen – Bank/Finanzen/BWL / Humanmedizin/Pflege / Ingenieurwissenschaften / Naturwissenschaften / Lehramt / Sozialwissenschaften/Medien - unterwegs, um kompakt Berufsberatung, Studieninformationen und Einblicke in Betriebe und Institutionen der entsprechenden Berufsfelder zu erhalten.

In einem einwöchigen Praktikum können Oberstufenschüler einen Beruf nur im Ansatz erkunden - und noch mehr Unterrichtszeit zur Verfügung zu stellen (wo doch schon in der Jahrgangsstufe 9 zweieinhalb Wochen lang die Arbeitswelt in einem "Betriebspraktikum" kennengelernt wird), das lässt sich mit den Stoff- und Unterrichtsvorgaben nur schwer vereinbaren. So schlug eine Arbeitsgruppe des Convos-Kollegiums zwei Fliegen mit einer Klappe, als sie für 2012 ein neues Modul-Konzept entwickelte: kompakte einwöchige Erkundungen verschiedener Berufsfelder mit Studienberatung, Uni-Besuchen und Besuch von Betrieben und Institutionen mit kompetenten Gesprächspartnern - als ein neues Angebot neben dem "klassischen Praktikum". Im letzten Jahr mit Erfolg gestartet, wurde dieses Modul-Modell nun in diesem Jahr ausgeweitet - und mit noch größerem Erfolg realisiert.

   Die Schüler hatten neben dem "klassisschen Praktikum" in einem Unternehmen ihrer Wahl die Möglichkeit, zwischen folgenden Programmen sich zu entscheiden: Bank/Finanzen - BWL - Medizin - Pflege - Ingenieurwissenschaften - Naturwissenschaften - Lehramt - Sozialwissenschaften/Medien - Jura - und sie sollten ihre Vorstellungen bei der Bewerbung spezifizieren. Daraus wurden die sechs Module: Bank/Finanzen/BWL - Medizin/Pflege - Ingenieurwissenschaften - Naturwissenschaften - Lehramt - Sozialwissenschaften/Medien und aus den konkreteren Vorstellungen dfer Schüler wurde dann von den betreuenden Lehrern ein Programm zusammengestellt.
    Letzte Wochen startete die "Modul-Woche" - und die Schülerinnen und Schüler zeigten sich am Ende zwar ein wenig erschöpft, aber zumeist sehr zufrieden mit dem Ablauf. "Endlich ist mir klarer, wie anders an der Uni gearbeitet wird!", so war oft als Fazit zu hören - und auch: "Bisher hatte ich, was meine Studienrichtung und Berufsvorstellungen angeht, keinen Plan. Jetzt sehe ich ein wenig klarer ...!"
    Die Studien- und Berufsorientierungs-Woche, kurz StuBO-Woche genannt, bedeutete viel Vorbereitungsaufwand: Busse chartern, Termine abklären, Betriebe und Institutionen kontaktieren mit entsprechenden Gesprächspartnern, und auch in einem Fall eine Unterkunft festmachen - und Geld einsammeln! Die Schüler sollten sich natürlich auch auf die Veranstaltungen vorbereiten und Aufzeichnungen - auch Fotos und sogar Film- und Tonaufnahmen - machen, um Material für einen Abschlussbericht zu haben.
    Gleichzeitig lief das "klassische Praktikum", bei dessen Zustandekommen sich die regionale Wirtschaft wie gewohnt sehr kooperativ zeigte.
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Modul Ingenieurwissenschaften:

"Eine Woche geballte Technik"

"Eine Woche geballte Technik", so könnte man die Berufsorientierungswoche mit dem Schwerpunkt Ingenieurwissenschaften beschreiben. Eine Schülerin und 16 Schüler hatten sich um die Teilnahme an dem Modul beworben, machten sich auf den Weg und unternahmen einen Streifzug durch die Elektrotechnik und den Maschinenbau. Schon zu Wochenanfang stellte Rainer Tambach von der Agentur für Arbeit Soest heraus, wie vielfältig, attraktiv, aber auch anspruchsvoll das Berufsfeld eigentlich ist.
Konkret erleben konnten die Technikinteressierten den Tätigkeitsbereich von Ingenieuren u. a. während der Laborpraktika an der FH Südwestfalen in Soest. Unterstützt durch zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Fachhochschule setzten sich die Schülerin und die Schüler mit elektrischen Maschinen auseinander, testeten Werkstoffe, lernten Fügeverfahren kennen oder beobachten Modelle im Windkanal.
Größere Modelle - nämlich die von Mähdreschern - gab es dann in der Produktion und im Technopark der Firma CLAAS in Harsewinkel zu sehen. Einige Schülerinnen und Schüler kletterten hierbei zum ersten Mal in das Führerhaus der gigantischen Landmaschinen. Wie man solche Maschinen baut bzw. sich dafür mit CLAAS zum Ingenieur ausbilden lässt, konnte in einem anschließenden Gespräch mit "Dualstudenten" und dem Ausbildungsbeauftragen Klaus Ströer geklärt werden. Hier lag der Schwerpunkt sicherlich im Bereich des Maschinenbaus. Tipps zum Bewerbungsverfahren gehörten dazu.
Der Schwenk zur Elektrotechnik erfolgte mit Hilfe der tatkräftigen Unterstützung der AEG Power Solutions GmbH in Belecke. Wie kann ein Blockheizkraftwerk in das Energiemanagement eines großen Unternehmens integriert werden? Welche Entwicklungsprojekte im Hinblick auf regenerative Energien zeichnen sich darüber hinaus ab? Und was produziert die AEG dazu? Bei der Diskussion dieser Fragen standen der Schülerin und den Schülern das Team um den technischen Ausbildungsleiter Martin Hitzegrad mit Rat und Tat zur Seite. Natürlich durfte auch hierbei der Austausch mit jungen Facharbeitern und Ingenieuren nicht fehlen.
Warum die TU Dortmund "Technische Universität" heißt, erläuterten schließlich die Vertreter der Studiengänge Elektrotechnik und Maschinenbau in der Stadt des Champions-League-Finalisten. Hierbei ging es nicht nur um die Studienmodalitäten. Experimente im Roboterworkshop oder die Besichtigung modernster Umformtechnik rundeten die Woche ab.
Nach fünf erlebnisreichen Tagen kehrte die Gruppe um Betreuer Claus Bröskamp schließlich voller neuer Eindrücke in die Bördestadt zurück.
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Modul Sozialwissenschaften/Medien:

"... irgendwas mit Medien"

Knapp zwei Dutzend Q1-Schüler des CONVOS haben sich in dieser Woche mit Job- und Studienangeboten im Bereich des Journalismus und der Medien allgemein beschäftigt. Die Woche brachte viel Herumfahrerei durch NRW mit sich: Von Soest über Lippstadt, Bochum nach Bonn und Düsseldorf. Den Auftakt der Veranstaltungsreihe bildete ein Vortrag Rainer Tambachs von der Arbeitsagentur über Chancen und Wege im Arbeitsfeld des Journalismus allgemein. Am Nachmittag waren wir am Ostendorf-Gymnasium in Lippstadt bei einem Vortrag mit Fachleuten aus der journalistischen Praxis, die die Informationen vom Vormittag noch einmal bestätigten und erweiterten. Am Dienstag stand ein Besuch an der Ruhruniversität in Bochum an, um etwas über Inhalte und Ablauf des Studiums der Medienwissenschaften zu erfahren. In einer kurzen Gesprächsrunde mit einem Wissenschaftlichen Mitarbeiter haben wir uns mit der Bedeutung der der Medien für unser Leben befasst. Nach einem filmanalytischen Seminar über die Bedeutung von Fantasiewesen, wie Zombies und Doppelgängern, in den Medien und einem Rundgang über das Campusgelände beantworteten die Studenten uns Fragen zum Fach Medienwissenschaften und Voraussetzungen sowie Berufschancen .

Am Mittwoch waren wir ganztägig in Bonn und übernachteten in einem Jugendhostel. Den Vormittag verbrachten wir bei der "Deutschen Welle", dem großen Radio- und Fernsehsender, der vorwiegend ins Ausland sendet. Besonders begehrt ist er vor allem wegen der kostenlosen Möglichkeit zum Deutschlernen. Anschließend waren wir beim "Bonner Generalanzeiger". Uns wurde dort erklärt, wie Zeitungen verfasst und gedruckt werden (ja, es gibt noch so etwas Altmodisches wie Druck von einem Medium, das man wirklich noch in der Hand hält und umblättern muss!). Der Abend war frei und man hatte Zeit, irgendetwas in der Stadt zu machen.

Am nächsten Morgen fuhren wir nach Düsseldorf zum Landtag und trafen die Abgeordnete unseres Wahlkreises, Dagmar Hanses, von der Fraktion der Grünen, die Pressesprecher der Fraktion und den Korrespondenten des Westfäölischen Anzeires/Soester SAnmzeigers, Robert Vornholt. Dort wurde uns viel über die Beziehungen der Parteien und Fraktionen zu den Medien und den Journalisten mitgeteilt und erklärt. Auch wie die Medien genutzt werden, um Gegner zu attackieren, wurde erläutert. Zum Schluss erfuhren wir noch etwas über das Praktikum und das FPJ (freiwilliges politisches Jahr). Leider kam es am Nachmittag nicht mehr, wie eigentrlich beabsichtigt, zu einem Besuch bei einer WEerbeagentur - es ging zurück nach Soest.

Nun kam der Teil der in der Woche ein notwendiges Übel war: der Praktikumsbericht! Doch wir hatten den Vorteil, dass wir uns mit Medien befasst hatten und können so die Woche in einem medialen Beitrag verarbeiten. Es gab viele verschiedene Ideen: von einem Podcast über Videos bis zu diesem Artikel (der hoffentlich  interessant zu lesen ist). Alle Beiträge sind hier auf der Homepage zu finden. Da ein Journalist  sich z.T. recht kurz fassen muss, verabschiede ich mich hier und verweise bei weiteren Fragen an Werner Braukman und Karsten Dülberg.      Steffen Zirnsak                 

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Modul Naturwissenschaften:

Raus aus dem Schulleben, rein in den Studienalltag !

Welches Studium passt am besten zu meinen Fähigkeiten?

Was sind die Inhalte des Biologie-, Chemie-, Physik und Geographiestudiums?

Wie lange dauert ein Studium?

Wie unterscheidet sich der Bachelor- vom Masterstudiengang?

Worin unterscheiden sich Fachhochschulen von Universitäten?

Welche Berufsmöglichkeiten bieten sich nach dem Studienabschluss?

Wie Aussagekräftig ist der Numerus clausus – NC?

All diese Fragen gehen den Schülern der Jahrgangsstufe Q1 im Kopf herum. Deshalb war es ein sehr sinnvolles Projekt, diesen Fragen auf den Grund zu gehen und sich eine Woche intensiv mit ihnen auseinanderzusetzen.

Die Schüler, die sich für das naturwissenschaftliche Modul angemeldet hatten, besuchten die Fachhochschule in Soest und die großen Universitäten in Bielefeld, Bochum und Münster.

Dabei konnten sie die laufenden Vorlesungen des Semesters und zahlreiche Informationsvorträge besuchen und sich individuell von Professoren, wissenschaftlichen Mitarbeitern und von den Studierenden beraten lassen.

Einen tieferen Einblick in das Studienleben bekamen die Schüler, indem sie den Studierenden und wissenschaftlichen Mitarbeitern u.a. bei mikrobiologischen Übungen, bei genetischen Untersuchungen an Wasserflöhen und bei geologischen Untersuchungsmethoden über die Schulter schauen konnten.

Natürlich haben die Schüler auch das reichhaltige Angebot der Mensen genutzt, einhellige Meinung: „An den Studienorten kann man nicht nur gut studieren, sondern auch gut essen!“

Chilischoten und der Energiestein waren die Highlights
 
Die Teilnehmer des Naturwissenschaftsmodul unter der Leitung von Herrn Hartwigt haben in den fünf Praktikumstagen drei verschiedene Universitäten und eine Fachhochschule erlebt und dabei in fünf unterschiedliche Studiengänge hinein geschnuppert.
   Erster Programmpunkt war die Fachhochschule Süd-Westfalen in Soest, wo wir über die Agrarbiotechnologie informiert wurden und dort bei mikrobiologischen Arbeitsmethoden, wie zum Beispiel dem Nachweis von Mikroorganismen im Tierfutter, zusehen konnten (siehe Foto).
   Am zweiten Tag besuchten wir die Universität in Bielefeld und erhielten dort Einblick in das Chemie- und Physikstudium. Beim Chemiestudium erhielten wir ausführliche Informationen über den Bachelor- und Masterstudiengang. Nur mit einem Master- und Promotionsabschluss hat man in diesen Studiengängen gute Chance auf dem Arbeitsmarkt.
   Der dritte Tag führte uns in die größte der besuchten Universitäten – nach Bochum. Hier haben wir zunächst den Biologie-, nachmittags nochmals den Chemiefachbereich besucht. An der Biovorlesung in Botanik schieden sich die Geister. Während einige von der Vorlesung begeistert waren, fanden sie andere langweilig.
   Die Führung des Bio-Prof ́s durch das Labor war – einhellige Meinung aller Teilnehmer – super: Zum einen konnten wir den Korallengarten ansehen und zum anderen die Laboratorien zur Evolutionsforschung. Die nachmittägliche Chemievorlesung war auf Englisch und aus dem fünften Semester – ohne Chemie-LK eine nicht zu bewältigende Herausforderung.
   Am Donnerstag besuchten wir die Geophysiker in Münster und nahmen erst an einer Infoveranstaltung über Geophysik teil. Anschließend konnten wir eine Vorlesung über Seismologie hören und haben noch eine praktische Anwendung der Geophysik erleben dürfen. Herr Hartwigt ist sich sicher, dass er in seinem nächsten Leben Geophysik studieren würde. Zum Abschluss haben wir in Münster noch den botanischen Garten unter der kompetenten Führung von Herrn Hartwigt besichtigt, Chilischoten und der Energiestein waren die Highlights des Ausflugs. Den fünften Tag verbrachten wir in Soest zur Abschlussbesprechung und um ein Fazit zu ziehen.

Bjarne Nitschmann und Max Wege

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Modul: Banken und Finanzen/Betriebswirtschaftslehre:
Bewerbungstraining bei der Sparkasse

In der Praktikumswoche besuchten acht Schülerinnen und Schüler des Moduls „Banken und Finanzen/Betriebswirtschaftslehre“ die TU Dortmund, informierten sich dort über den Studiengang „Betriebswirtschaftslehre“ und verschafften sich anschließend einen Eindruck in einer Vorlesung mit dem Schwerpunkt „Wirtschaftsinformatik“. Dienstag und Donnerstag hatten die Schüler die Möglichkeit, die Firma Franz Kerstin in Soest kennenzulernen und Praktiker zu begleiten. Am Mittwoch und Freitag zeigte die Sparkasse Soest Ausbildungsmöglichkeiten und Zukunftsperspektiven auf, u. a. gab  es auch ein Bewerbungstraining.

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Modul Lehramt:
Die Facetten des Lehrerberufs

Am Montag erhielt die Gruppe von 12 Schülerinnen und Schülern Einblicke in die 2. Ausbildungsphase, den Vorbereitungsdienst oder auch Referendariat. Im ZfsL (Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung) Arnsberg konnten Sie nach Interessenlage unterschiedliche Fachseminare im Bereich Gymnasium/Gesamtschule besuchen und mit Referendaren ins Gespräch kommen. Am Mittwoch stand ein Besuch der Universität Münster mit lehramtsbezogenen Vorlesungen und Seminaren auf dem Programm. Dabei konnten die Schüler sowohl das Phänomen der Massenuni mit überfüllten Hörsälen erleben als auch kleine Arbeitgruppen, die sich auf die anstehenden Abschlussprüfungen vorbereiteten, in denen, wie z. B. bei einem Seminar zur Leseförderung in der Primarstufe, die Schüler sogar aktiv eingebunden wurden. Von besonders hohem Interesse war sicherlich der Besuch der ZSB (Zentralen Studienberatung, s. Foto), deren Leiterin der Gruppe für eine Stunde zur Verfügung stand und auf alle Fragen überaus kompetent Antworten bzw. wertvolle Hinweise geben konnte.

Über diese beiden Ausbildungselemente hinaus lag der Kernpunkt der BOW in der Hospitation an drei Soester Schulen (Astrid-Lindgren Grundschule, Hellweg-Grundschule, Hansa-Realschule), wo die SuS die unterschiedlichen Facetten der pädagogischen Arbeit vor Ort kennen lernen konnten.

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So weit einige exemplarische Berichte. Die Schüler/innen im Modul Lehramt besuchten die  verschiedenen Schule im Umkreis, die Uni Münster und das Zentrum für Lehrerbildung in Arnsberg, im Modul "Humanmedizin/Pflege" standen im Wesentlichen Kliniken der Umgebung und die Medizinische Fakultät der Kölner Uni  auf dem Programm und das Modul "Ingenieurwissenschaften" entführte die Schüler/innen zur Landmaschinenfabrik Claas in Harsewinkel, AEG Power Solution in Belecke, FH Soest und Uni Dortmund.

Hiermit möchten wir der Sparkasse Soest und der Firma Franz Kerstin, der Firma Claas und der AEG in Warstein-Belecke, den Krankenhäusern, Schulen und vor allem den Hochschulen, den Medieneinrichtungen und der Landtagsfraktion der Grünen, die uns alle die Möglichkeit geboten haben, in die verschiedenen Studiengänge und Berufe einen Einblick zu erhalten, unseren Dank aussprechen.
Nicht zuletzt ist der Arbeitsagentur, namentlich Herrn Tambach, Anerkennung auszusprechen für das große Engagement!

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Hier die Programme der Module 2017:

Ingenieurwissenschaften

Banken und Finanzen/BWL

Medizin/Pflege

Lehramt

Sozialwissenschaften

Naturwissenschaften

Soziale Arbeit

Jura/ Polizei



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