Conrad-von-Soest-Gymnasium


 

Neuer Flyer

Die Medienscouts haben einen neuen Flyer erstellt - er kann hier heruntergeladen werden. Flyer


Die Convos-Medienscouts bekommen Nachwuchs - Ausbildungs-Workshop für neue Medienscouts

Ein halbes Jahr bevor 5 unserer 11 erfahrenen Medienscouts in die Abiturvorbereitungen starten und daher leider aus unserer Gruppe ausscheiden, hatten nun 6 Convos-Schülerinnen die Gelegenheit, sich von Experten der Stadt Soest und einem Vertreter der Polizei NRW  zu neuen Medienscouts ausbilden zu lassen. Vom 24. - 26. Januar 2017 haben sie daher zusammen mit den Medien-Beratungslehrern Herrn Beulertz und Frau Roeckerath an verschiedenen Qualifizierungsworkshops zu den Themen „Internet, Datenschutz und Sicherheit“, „Social Communities“ und „Cybermobbing“ teilgenommen. Auch die wichtigen Bereiche „Kommunikationstraining“, „Beratungskompetenz“ und „Soziales Lernen“ nahmen dabei einen großen Stellenwert ein. Unsere neuen Medienscouts konnten im Verlaufe der Workshops ihre eigene Medienkompetenz erweitern und wurden dazu befähigt, dieses Wissen Mitschülern zu vermitteln und sie bei Fragen zu unterstützen.

Jana Pahl, Ayleen Sommer, Leticia Tasic, Lilli Habernickel, Melissa Krane und Sophie Schönfeldt (alle Klasse 8) waren mit großer Begeisterung und tollem Engagement dabei. Wir heißen sie in unserer Convos-Medienscoutsgruppe herzlich willkommen und freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit.
Der erste Einsatz findet direkt in der kommenden Woche (30.01. - 02.02.) statt, wenn die Medienscouts die Workshops zum Thema "Cybermobbing" in den 6. Klassen durchführen werden.

27.01.17


"Hilfe, wir sind offline!" - Workshop der Medienscouts

Dass das Internet und die sozialen Medien Fluch und Segen zugleich sein können, erlebten die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 8 beim Film-Workshop der Medienscouts kurz vor den Ferien. Dafür versammelten sich alle 8ten Klassen in der Aula zum gemeinsamen Kino-Event.

Während die Protagonisten der ZDF Komödie „Hilfe, wir sind offline“ in quasi jede mögliche Falle im Internet getappt sind, brachte das Projekt „Vier Wochen offline“ auch einige Komplikationen mit sich. Erst eine reflektierte Nutzung von Smartphone, Computer und Co ermöglichte der sympathischen Familie im Film den Blick für die wirklich wichtigen Dinge im Leben.

Die Convos-Schüler wurden in der Nachbesprechung nicht nur für Gefahren im Netz, wie Abo-Fallen, Spielsucht oder Cybermobbing sensibilisiert, sie entwickelten und bewerteten auch Lösungsstrategien und gaben eine Filmkritik ab.

Dieser - von den CONVOS-Medienscouts organisierte - Workshop wird zukünftig jedes Jahr vor Weihnachten in der 8. Jahrgangsstufe stattfinden.

12.01.17


11.11.2016

Über die Faszination der neuen Medien: Ein Abend mit dem Medienpädagogen

 

Convos-Medienscouts organisierten Informationsveranstaltung für Eltern zum Themenbereich „Medienkonsum und -sucht

 

Die Dauer der Smartphone-Nutzung oder die Eignung von Computerspielen ist und bleibt Thema in vielen Familien. Neben dem Medienpädagogen Daniel Heinz von der „Initiative Eltern+Medien“ (Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen) folgten auch wieder zahlreiche Eltern unserer Schule der Einladung der Convos-Medienscouts zum diesjährigen Informationsabend am Dienstag, den 8. November 2016. Der Austausch zwischen den anwesenden Schülerinnen und Schülern und den Eltern war dabei ebenso interessant wie die Erfahrungen und Anekdoten des Experten.

 

Während Virtual-Reality-Brillen bei den Convos-Schülern aktuell noch spärlich verbreitet scheinen, bleiben das Smartphone und der PC die Anziehungspunkte für viele Kinder und Jugendliche im Alltag. Die Gründe für die Beliebtheit liegen unter anderem im Anschluss an die Gemeinschaft von Gleichaltrigen, so Heinz. Die Faszination für ausgiebiges Spielen an PC und Smartphone seien häufig durch die Spielcharaktere bedingt, zudem bieten viele Multiplayer-Spiele nicht die Möglichkeit, mitten im Spiel pausieren zu können.

 

Regeln im Umgang mit Smartphone, Konsole und Co müssten dabei in den Elternhäusern für die Kinder abgesteckt und mit zunehmendem Alter gemeinsam erweitert werden.

 

Die Elterninformationsabende mit Experten der Landesanstalt für Medien NRW werden jedes Jahr im Herbst zu verschiedenen Themen im Bereich „Digitale Medien“ von den Convos-Medienscouts organisiert.


02.09.2016

Convos als Medienscoutschule ausgezeichnet

Dem Conrad-von-Soest-Gymnasium wurde zu Beginn des Schuljahres von der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) das Abzeichen „Medienscoutschule 2016/17“ verliehen.

Die Jury des LfM war beeindruckt von den vielfältigen Angeboten und dem Engagement, mit dem die Medienscouts und Beratungslehrkräfte die praktische Arbeit an ihrer Schule umsetzen. Da die Arbeit der Medienscouts am Convos im Schulalltag voll integriert ist, wurde es als eines der ersten Gymnasien in NRW mit dem Abzeichen ausgezeichnet.

Die zehn Medienscouts sind Schülerinnen und Schüler der Klassen 9 und der Oberstufe, die ihren jüngeren Mitschülerinnen und Mitschülern zur Seite stehen. Sie sind als Experten für digitale Medien am Convos tätig und zielen darauf ab, Schülerinnen und Schüler in der Sekundarstufe I für die Risiken medialer Angebote zu sensibilisieren und einen reflektierten Umgang mit Medien zu fördern.

Dazu führen sie Workshops zum Thema „Mein sicheres Passwort“ in der Klasse 5, „Cybermobbing und Verhaltensregeln im Netz“ in der Klasse 6 und „Handynutzung und Kostenfallen“ für die Siebtklässler durch. Der Schwerpunkt liegt hierbei im Bereich der Information und Prävention. Zudem organisieren sie regelmäßig Theatervorführungen und Elterninformationsabende.


29.06.2016

Über Smartphones und Apps - Medienscounts-Workshop in den Klassen 7

Smartphonenutzung, Kostenfalle 'Apps' und Jugendschutz“

Die Medienscouts des Convos haben kurz vor Beginn der Sommerferien einen weiteren Workshop in den Klassen 7 veranstaltet. Die Themen waren dieses Mal „Smartphonenutzung, Kostenfalle ‘Apps‘ und Jugendschutz“.

 

Die Scouts besprachen mit den Schülern alle Nutzungsmöglichkeiten des Smartphones. Nach der Präsentation eines Videos zum Thema Kommunikation über soziale Medien wurden einige Risiken mit den Schülern besprochen. Ein Selbstcheck half ihnen anschließend herauszufinden, ob die Medien bereits die Kontrolle über sie übernommen haben.

 

Einen weiteren Schwerpunkt legten die Medienscouts auf Apps und In-App-Käufe sowie Abo-Fallen. Hierbei wurde deutlich, wie leicht man In-App-Käufe tätigen kann und wie man diese Funktion auf dem Handy ausschalten bzw. einschränken kann.

 

Das Bezahlen mit persönlichen Daten, personalisierte Werbung und die Tricks der Werbeindustrie waren weitere Themen, die auch darauf hinwiesen, dass Apps viele Berechtigungen haben, persönliche Daten über den Nutzer herauszufinden. Anschließend sollten die 7er an den PCs selbst Apps mit In-App-Käufen, deren Altersfreigaben sowie deren Zugriffsberechtigungen recherchieren.


07.02.2016

Medienscouts klären auf - Workshop zum Thema Cybermobbing

Die sechsten Klassen wurden von den Convos-Medienscouts zu einem Workshop über Cybermobbing eingeladen. Mit viel Eifer und Interesse verbrachten die 11- und 12-Jährigen eine Doppelstunde mit jeweils drei der insgesamt zehn Medienscouts. Es wurde viel diskutiert, gearbeitet, verglichen und vor allem nachgedacht, denn das Thema des Workshops ist bekanntlich ernst.

Gemeinsam wurde das Video „Let’s fight it together“ gesehen und besprochen, wer in einem konkreten Fall von Cybermobbing helfende Ansprechpartner sind. Hier brachten die Schüler auch ihre eigenen Ideen ein, damit es gar nicht erst so weit kommt wie in dem im Film gezeigten Fall von Joe.

Besonders wichtig war es für die Medienscouts zudem, den Schülerinnen und Schülern deutlich zu machen, dass Cybermobbing strafbar ist. So ist es z.B. generell nicht erlaubt, ungefragt Fotos von anderen Personen zu machen. Beleidigungen und das Verunstalten von Fotos sind genauso verboten wie das anschließende Weiterleiten der Bilder.

Damit die Schülerinnen und Schüler etwas aus dem Workshop für ihre Klasse mitnehmen konnten, erhielten sie von den Medienscouts ein vorbereitetes Klassenposter mit allen „Do’s and Don’ts für den Klassenchat“. Hierauf haben alle unterschrieben, um deutlich zu machen, dass sie sich zukünftig an diese Regeln halten wollen.


27.11.2015

Das Convos QR-Code Quiz: eine Aktion der Medienscouts

Zum Vergrößern anklicken!
 

Anleitung:

  • Benötigt wird ein Smartphone oder Tablet mit einem QR-Code-Reader. Dieser ist entweder schon installiert oder muss als App runtergeladen werden.

  • Zum Lösen einer Frage muss der QR-Code unterhalb der Antwort gescannt werden. Auf dem Display erscheint die Auflösung, ob die ausgewählte Antwort richtig oder falsch ist.


Was ist eine App?

App ist die Abkürzung von application (engl.). Damit ist eine Anwendung gemeint, also ein ausführbares Programm. Die vielen Funktionen eines Smartphones basieren auf den installierten Apps wie z.B. einer Taschenlampen-App oder einer Fitness-App. Für jede Kleinigkeit gibt es heutzutage eine App.


Doch worauf muss man achten?

Herunterladen kann man sich die kleinen Programme z.B. im App- oder Playstore. Viele Apps lassen sich umsonst runterladen, einige kosten jedoch Geld. Aber auch bei den Gratis-Programmen muss man für einige Zusatzfunktionen zahlen: entweder ganz klassisch mit Geld (In-App Käufe), durch das Akzeptieren von Werbeeinblendungen oder aber durch die Preisgabe von persönlichen Daten. Was viele nicht wissen: bei der Installation wird bereits der Zugriff z.B. auf alle gespeicherte Kontakte oder Fotos erlaubt. Eine Orientierung für harmlose Apps liefern Tests oder manchmal die allgemeinen Bewertungen von anderen Nutzern.


Alle Fragen und Lösungen unseres QR-Code-Quiz beziehen sich auf den Stand November 2015.


Eltern informierten sich über "Internet&Handy"-Probleme

Am Montag, den 2. November 2015 fand in unserer Aula die Informationsveranstaltung für Eltern zum Themenbereich „Internet und Handy“ statt.

Daniel Heinz, der als Vertreter der „Initiative Eltern + Medien“ der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) durch den Abend führte, zeigte sich erfreut über das rege Interesse unserer Elternschaft. Knapp 100 Eltern informierten sich an diesem Abend u. a. über die verschiedenen sozialen Netzwerke wie „WhatsApp“ und „Facebook“, die Aktivitäten von Kindern und Jugendlichen im Internet und mögliche strafrechtliche Konsequenzen. Auch das Thema „Sexting und Cybermobing – was tun?“ wurde besprochen und diskutiert.

Sehr erfreulich war es zudem, dass die Eltern die Möglichkeit nutzten, direkt Fragen an den Experten zu stellen. Da der Informationsabend zusammen mit den Medienscouts des Convos gestaltet wurde, konnten diese den Referenten beim Beantworten vieler Fragen direkt aus der Sicht von Jugendlichen unterstützen:

Saskia (9a):

„Der Informationsabend hat mir sehr gut gefallen da wir, die Medienscouts, auch noch einiges dazugelernt haben. Es sind mehr Eltern gekommen als erwartet, was natürlich eine Freude unsererseits war. Auch während der Präsentation konnte man den Eltern das Interesse ansehen, da sie häufig Fragen gestellt haben. Vor der Präsentation blieb der Tisch, auf dem viele Broschüren zum Thema lagen, ziemlich unberührt, doch hinterher standen zahlreiche Eltern davor und nahmen mit, was sie am meisten interessierte. Insgesamt war es ein gelungener Abend.“

 Dennis (9c):

„Meiner Meinung nach waren die Empfehlungen und Tipps für beide Seiten, Eltern und Kinder, gut formuliert und es wurden beide Perspektiven gut vertreten und berücksichtigt.

 Außerdem waren viele nützliche Informationen z. B. zur Handy-Nutzung und zu Apps dabei. Dabei fand ich die vielen Fakten über sämtliche soziale Medien sehr interessant.“ 

Pauline (EF):

 „Wir Medienscouts hatten an diesem Montag einen spannenden Abend, denn auch wir konnten noch viel lernen, als wir den Referenten Herrn Daniel Heinz am Convos begrüßen durften. Da die Eltern nicht so sehr in der “aktuellen Medienwelt” stecken wie wir Jugendliche, konnten wir seine Beiträge meist mit genauen Hintergrundinformationen und persönlichen Erfahrungen unterstützen.

So konnten wir auch den Eltern einen kleinen Einblick in die mediale Welt ihrer Kinder ermöglichen. Natürlich haben wir uns auch über das große Interesse an der Veranstaltung gefreut und konnten zusammen mit dem Referenten viele offene Fragen klären.“


Rätsel um ein orangenes "L"

Das Geheimnis um die orangenen Ecken (s. Fotos) ist gelüftet: Ein bisschen unheimlich war es ja schon und keiner wusste so recht, was es mit den mysteriösen Symbolen wirklich auf sich hat. Am Vertretungsplan, in den Treppenhäusern, am Basketballkorb, an der Kunstraumtür, auf Schulhof und fast überall war eines Morgens vieles anders und diese Ecken schmückten plötzlich die Schule.

   Die Auflösung, was die Ecken zu bedeuten haben, gab es jetzt für zwölf Klassen der Jahrgangsstufen 5 bis 7 in einem ersten Workshop der Medienscouts. Die Schülerinnen und Schüler der Medienscouts AG verbreiteten ihr offizielles Logo, um auf sich aufmerksam zu machen und sorgten damit für Gesprächsstoff.

   In den Workshops diskutierten die Schülerinnen und Schüler schließlich mit den Klassen über Risiken und Gefahren elektronischer Medien und gaben Tipps zur Erstellung eines sicheren Passworts. Mit einer individuellen Eselsbrücke ist ein Passwort wie „IbMaCs2014!“ schließlich nicht nur sicher, sondern lässt sich auch noch gut merken.



Das Team

Das sind sie - die Medienexperten am Convos!

Die "Medienscouts" beendeten ihre Qualifizierung "mit besonderem Erfolg"

Medien sind allgegenwärtig und bestimmen das Leben von Kindern und Jugendlichen entscheidend mit. Aber Mediennutzung birgt auch viele Risiken, weshalb ein gewissenhafter Umgang mit ihnen notwendig ist.


Um nicht nur die Chancen, sondern eben auch die Risiken medialer Angebote zu erkennen und diese selbstbestimmt und kritisch nutzen können, bedarf es Medienkompetenz und Begleitung. Und genau dafür sind wir zuständig:


Die Ausbildung der ersten CONVOS-Medienscouts ist nun erfolgreich beendet worden: Lukas Lötte, Saskia Zdunek, Hanna Bajramovic und Nicolai Weitkemper (siehe Foto unten) sind offizielle – vom Landesinstitut für Medien NRW ernannte – Medienscouts.


Weitere fünf Schülerinnen und Schüler (Christina Seiffert, Noah Calles, Ole Tüngler, Tim Friedewald und Pauline Trockels, siehe Foto ganz unten) sind gerade in der Ausbildung zu Experten für digitale Medien:


„Unser Ziel ist es, das erlernte Wissen an unsere Mitschüler und Mitschülerinnen weiterzugeben, sodass auch sie ihre Medienkompetenz erweitern und stärken können. Wir versuchen, das Gespür für einen sicheren, kreativen, verantwortungsvollen und selbstbestimmten Umgang mit digitalen Medien zu vermitteln. Der Schwerpunkt liegt dabei im Bereich der Prävention und Information.“


Vom 17. bis zum 19. Juni 2015 haben sich die neun Medienscouts daher in der Schule vorgestellt und die Klassen 5 bis 7 im Unterricht besucht. Aber hier blieb es nicht bei einer einfachen Vorstellung … Die 5er, 6er und 7er wurden direkt mit einem Thema im Bereich „Umgang mit modernen Medien“ konfrontiert.

 

 


MEDIENSCOUTS - DAS KONZEPT

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Aktivitäten

"Fake oder War doch nur Spaß?"

Die siebzehnjährige Lea berichtet in den sozialen Netzwerken und ihrer Homepage stolz von ihrem Erfolg bei einem Gesangscasting. Dies jedoch weckt den Neid einiger MitschülerInnen. Erste Sticheleien und Ausgrenzungen beginnen. Schließlich weiten sich Mobbing-Attacken auf diverse Netzwerk-Portale aus …
   Einfallsreich und unterhaltsam brachten die zwei Darsteller des Tournee-Theaters Ensemble Radiks am Mittwoch, dem 26. August 2015, den insgesamt 322 Schülerinnen und Schüler der Klassen 6, 7 und 8 die Themen Cybermobbing, Datenschutz im Internet und soziale Netzwerke näher.
   Im Anschluss an die ca. 60-minütige Theateraufführung fand eine interessante Nachbesprechung mit dem Theaterensemble statt, bei der die Schülerinnen und Schüler Antworten auf ihre vielen Fragen erhielten, die nach dem Stück aufkamen, z. B. dazu, ob die Darsteller selbst schon einmal Oper einer Cybermobbing-Attacke waren oder ob sie persönlich Fälle kennen - und sogar auf die Frage, ob die beiden ein Paar wären, bekamen sie eine Antwort.
   (Eine Veranstaltung der Convos-Medienscouts)


Leben zwischen Realität und Virtualität

Jg. 8 besuchte das Theaterstück „PHILOTES – Spiel um Freundschaft“

Die Medienscouts des Convos organisierten einen Ausflug ins Präventionstheater zum Thema „Computerspielsucht“

Mit dem Stück „PHILOTES – Spiel um Freundschaft“, einem Theaterstück zum Thema Computerspielsucht“, gastierte am Donnerstag, den 22. Januar, das Theaterensemble Theaterspiel  im Kulturhaus Alter Schlachthof in Soest.

Die Medienscouts des Convos unter der Leitung von Andreas Beulertz und Michaela Roeckerath organisierten den Besuch aller Klassen 8 bei diesem Theaterstück, in dem sich alles rund um das große Thema „Digitale Medien“ drehte. Es zeigte das Leben junger Menschen zwischen Realität und Virtualität, handelte von Sucht nach Onlinespielen, von verborgenen Ängsten und dem Wert echter Freundschaft …

Tom und Benny sind ein eingespieltes Team. Schon lange sind sie beste Freunde. Aber sie treffen sich immer häufiger online, denn sie haben das Game PHILOTES entdeckt. Benny taucht mehr und mehr in die Cyberwelt von PHILOTES ein und findet neue Online-Spielpartner. Als Tom dringend die moralische Unterstützung seines Freundes benötigt, spitzt sich die Lage zu. Hält die Freundschaft den Herausforderungen von realem und digitalem Leben stand?

Ruhr Nachrichten, 27.08.2014: „Das Stück zeichnet ein erschütterndes Bild von den Gefahren der Spielsucht in einer Lebenswirklichkeit, die ohnehin labil genug ist. In wandelbarer Kulisse bewegten sich die Darsteller mit überzeugendem Schülergebaren …“

(Nähere Informationen unter: www.theater-spiel.de/stuecke/produktion/1000127)

Im Anschluss an das etwa einstündige Stück fand eine Nachbesprechung mit dem Theaterensemble statt. Hierbei wurde neben der Frage, was gut und wenige gut gefiel, auch eine Einschätzung der Schülerinnen und Schüler eingeholt, ob der Hauptcharakter Benny den Absprung aus der Spielsucht tatsächlich geschafft hat.

Daran anschließend gaben die Darsteller den über 200 anwesenden Schülerinnen und Schülern Antworten auf die Fragen: „Was ist eigentlich eine Sucht? Ist jeder, der oft Computer spielt, sofort süchtig?“ Dabei wurde herausgearbeitet, dass vor allem die Vernachlässigung der eigenen Person, der Freunde und der Familie, der Pflichten (z. B. Schule) und die Nichtteilnahme am Leben „draußen“ Anzeichen für eine Sucht sind. Auch Aggressionen und Lügen gegenüber anderen sind weitere Hinweise auf eine Sucht.

Auf die Frage eines Schülers danach, ob die Darsteller selbst einmal süchtig nach Computerspielen gewesen seien, antworteten diese sehr offen und ehrlich. Abschließend durften die Schülerinnen und Schüler noch Computerspiele empfehlen und vortragen, was man bei diesen Spielen lernen kann.

Nach anderthalb Stunden traten die über 100 Schüler der Klassen 8 den Rückweg zum Convos an und diskutierten hierbei weiter über Computerspiele und den richtigen Umgang damit.

 



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