Conrad-von-Soest-Gymnasium


 

Convos aktuell

Vom Schüler zum Weltbürger – Schule mit WELTblick

Convos zeigt Praxisbeispiele beim Forum „Global Citizenship Education" der Deutschen Schulakademie in Berlin

Das Konzept „Global Citizenship Education" verbindet Bereiche aus verschiedenen Ansätzen der Didaktik, wie z.B. interkulturelles Lernen, Bildung für nachhaltige Entwicklung und Demokratiepädagogik. Ziel ist es, Schülern einen positiven Umgang mit den gesellschaftlichen Herausforderungen einer immer stärker vernetzten Welt zu vermitteln. Beispielhaft für diese Herausforderungen sind die 2015 von der UN verabschiedeten Ziele für nachhaltige Entwicklung.

Im Mittelpunkt des Forums der Deutschen Schulakademie stand die Frage, welche Zugänge Schulen ihren Schülern bei diesen Themen bieten können. Zudem verfolgt die Schulakademie das Ziel, Schulen anhand von gelungenen Praxisbeispielen miteinander ins Gespräch zu bringen.

Die Deutsche Schulakademie ist eine Einrichtung der Robert Bosch- und Heidehofstiftung. Diese Stiftungen haben sich zum Ziel gesetzt, die Modelle ausgezeichneter Schulpraxis aus 10 Jahren Deutscher Schulpreis mit Hilfe von Wissenschaftlern aufzubereiten und in die Breite zu tragen. Als bundesweit aktive und unabhängige Institution für Schulentwicklung und Lehrerfortbildung setzt die Deutsche Schulakademie dieses Ziel um. Dabei wendet sie sich mit ihren Angeboten an alle Schulen in Deutschland und stellt Materialien über gute Schulpraxis zur Verfügung, berät zu Fragen der Schul- und Unterrichtsentwicklung, organisiert Fortbildungen und gestaltet Schulentwicklungsprogramme.

Zu diesen ausgezeichneten Projekten gehören auch seit Jahren Projekte selbstverantwortlichen Lernens des Conrad-von-Soest-Gymnasiums. So erhielt im Rahmen eines viel beachteten Workshops auch Ulrich Dellbrügger die Gelegenheit, beispielhafte Projekte des Convos vorzustellen, die unter dem Motto „Global denken – lokal handeln“ fallen und die Stadt Soest in einigen Bereichen nachhaltig verändert haben. Den Zuhörern aus Schulen, Ministerien und Universitäten stellte er sie als Inspiration für Adaptionen zur Diskussion. Die Verknüpfung vom Erwerb fachlicher Kenntnisse und methodischer Kompetenzen mit der konkreten Anwendung und Evaluation im politischen Entscheidungsprozess steht dabei stets im Fokus. „Es geht um die Verknüpfung von Schulpraxis mit außerschulischen Lernorten. Lebensnahes Lernen mit politischen Folgen“, so Ulrich Dellbrügger, der von seiner Kollegin Susanne Erbe begleitet wurde.

Wenn Schüler im Rahmen solcher Projekte einen Perspektivwechsel vollziehen, Verantwortung übernehmen und letztlich erfahren, dass ihre Arbeit positive Folgen hat, dann zeigt dies, dass die Zukunft von ihnen gestaltet werden kann. Wer dies für sich akzeptiert hat, dem wird es auch eher gelingen, Veränderungen als positive Herausforderung zu begreifen.

15.11.17



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