Conrad-von-Soest-Gymnasium


 

Convos aktuell

Völkerverständigung in der Natur

Text und Bild: Soester Anzeiger

Schüler der Bio-AG des Convos stellen Exkursion nach Polen vor

Der Soester Anzeiger berichtete:

"Sie sehen sich selbst als „Diplomaten in Gummistiefeln“ und haben bereits viel für die Zusammenarbeit zwischen Soest und seinen Partnerstädten, dem niederländischen Kampen und dem polnischen Strzelce Oploskie, getan. Nun hat die Bio-AG des Conrad-von-Soest-Gymnasiums die Ergebnisse ihres letzten Umweltprojektes in Polen vorgestellt.

30 Schüler trafen sich in der polnischen Stadt, jeweils zehn aus jedem Land. Acht Tage lang besuchten sie Sehenswürdigkeiten und Städte und forschten in der Natur und an Universitäten.

Das Motto des Umweltprojektes lautete „S.O.S – Save Our Soil“ zu deutsch: „Rette unsere Böden“. „Der Boden ist die Lebensgrundlage für die Menschen“, schreiben die Schüler in dem Buch, das sie über das Projekt verfasst haben. Nachhaltigkeit und Ressourcenschonen waren zentrale Themen der Reise.

Und die polnischen Gastgeber fanden viele Blickwinkel und Aktivitäten zu dem Thema. So besuchte die Gruppe die naturwissenschaftliche Universität Breslau, wo sie sich mit DNA-Isolation beschäftigte. An einem anderen Tag nahmen sie Bodenproben und analysierten sie auf pH-Wert und Nitratgehalt. Aber auch der Vergleich zwischen einem Bio-Bauernhof und einem traditionellen Bauernhof sowie ein Besuch bei einem Imker standen auf dem Plan. Neben der Forschung nahmen die Schüler an einer Stadtführung durch Breslau und einer Kanufahrt teil.

Das Buch über das Projekt stellten die Schüler am Mittwoch den Unterstützern, der Sparkasse und Bürgermeister Eckhard Ruthemeyer , vor. Der zeigte sich begeistert: „Das ist genau das, was wir als Stadt uns wünschen.“ In Zeiten, in denen manche Grenzen schließen wollen, sei diese Zusammenarbeit ein wichtiges Zeichen dagegen.

Es ist bereits das 18. Projekt dieser Art gewesen, die Teilnehmer für das 19. stehen bereits in den Startlöchern. Worum es dabei geht, ist allerdings noch offen.

Was bleibt, sind die engen Kontakte der Schüler nach Polen und in die Niederlande. Über Facebook und WhatsApp bleiben sie in Kontakt. Für den Sommer ist bereits der Gegenbesuch geplant. Dann kommen die polnischen Schüler in die Bördestadt und lassen sich hier alles zeigen.

Damit setzt die Jugend erneut ein starkes Zeichen gegen Grenzen."

30.01.17



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