Conrad-von-Soest-Gymnasium


 

Convos aktuell

Prothesen nachbauen und die Welt der Computer erkunden

Ausflug der Klassen 9c und 9d zum HNF in Paderborn

Am 14.02. waren wir im Heinz Nixdorf Museum in Paderborn. Dort haben wir uns mit Prothesen beschäftigt und durften vieles ausprobieren und lernen. Wir haben die Möglichkeit bekommen über Elektroden, die wir uns auf verschiedene Punkte am Unterarm geklebt haben, eine Nachbildung einer Prothese mit unserer eigenen Kraft zu steuern. An der Prothese haben wir Sehnen in Form von Fäden eingebaut und eine Art Motor angeschlossen, welcher die Fäden auf- und abrollen kann. Dabei hatten wir alle Spaß und es war für jeden eine tolle neue Erfahrung. Den Rest der Zeit haben wir im Museum verbracht, wo wir auch noch tolle Eindrücke sammeln konnten.

Im HNF-Museum war es sehr interessant und wir haben sehr viel über Technik dazu gelernt. Am besten fanden wir die 2. Ausstellung, da man sehr viel selber ausprobieren konnte. Wie zum Beispiel einen Flugsimulator oder alte Videospiele wie Super Mario. Mit einem Mimik gesteuerten Computer konnten wir außerdem Fotos von uns machen, die wir ausdrucken und mit nach Hause nehmen durften.

Die vielseitige Ausstellung bot sehr viel in Richtung moderner als auch vergangener Technik. Man konnte viele Entwicklungsphasen beobachten. Es war sehr interessant zu sehen, wie sich die Technik im Laufe der Jahre entwickelte und verändert hat.


Der hochmoderne Führungsroboter, der seit 2013 im Einsatz ist, kann nach individuelle Bedienung einen Besucher zu jedem X-Beliebigen Ort im Museum führen. Auf dem Weg dorthin erzählt er meist etwas über diese Attraktion. Um diesen Vorgang zu starten kann man auf dem Steuerungs-Tablet, was jeder dieser Roboter besitzt, ein beliebiges Bild anklicken, was eine Sehenswürdigkeit anzeigt. Diese Roboter sind in jeder Etage zu finden. Unterscheiden könnte man sie nur durch deren unterschiedliches Aussehen. Peter war mit einer Brille ausgestattet, Petra hatte einen Hut. Petra und Peter nehmen zudem auch ihr Umfeld wahr.

Besonders interessant fanden wir die Station mit dem Telefon.  Dort wurde die Telekommunikation  dargestellt, zu der Zeit, wo es noch Schnurtelefone gab. Besonders schwierig war es, die richtige Nummer zu wählen, und das komplexe Schaltsystem nachzuvollziehen.

Der Schachtürke wurde 1769 von dem Hofkammerrat von Kempelen erfunden und nachdem der Automat die Kaiserin Maria Theresa besiegt hatte, ging er weltweit auf Reisen. 1785 wurde er stillgelegt, um das Geheimnis zu wahren, aber 24 Jahre später wiederbelebt und besiegte Napoleon. Das Geheimnis wurde erst 1857 gelüftet, es saß nämlich ein versteckter Spieler im Automaten, der ihn bediente.

Roderich Gräff baute 1951 den ersten deutschen Spielcomputer aus verschrotteten Telefonvermittlungen. Es ist kein universell programmierbarer Rechner. So konnte man zum ersten Mal in Deutschland gegen einen Computergegner spielen.

 

 

22.02.18



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