Conrad-von-Soest-Gymnasium


 

Convos aktuell

Gedankenblitz-Wettbewerb

3. Platz

 

„Ihr seid die 11 geilsten Schulen des Kreises Soest“ so fasste Tim Nolte von der Wirtschaftsförderung des Kreises Soest die Ergebnisse der ersten Runde des Wettbewerbes “Gedankenblitz“ zusammen. Die Jury aus Vertretern der Wissenschaft und Wirtschaft war beeindruckt von der Kreativität, Ideenvielfalt, Engagement und Fleiß der jungen Gedankenblitzer/innen, denen eine höchst anspruchsvolle Aufgabe mit dem Bau von Musikinstrumenten gestellt wurde. Unter der Leitung ihrer Lehrerin Frau Dr. Bierwirth- Claus hatten 15 Convos- Schüler/innen wochenlang – auch in den Weihnachtsferien – an der Lösung und Umsetzung der Aufgabe gearbeitet. Dafür wurden sie am Montag belohnt. Von insgesamt 24 angemeldeten Schulen konnten nur 11 Schulen ein Ergebnis aufweisen; die anderen konnten die Kriterien aus den unterschiedlichsten Gründen nicht erfüllen. Das Convos erreichte hier einen hervorragenden 3. Platz (von 24!), über den sich die Schüler/innen, die das Projekt am Montag bei der Firma Infineon in Warstein – Belecke überzeugend vorstellten, richtig freuen konnten.

 

 

Hallo erst mal allerseits! Wir wollen uns hier mal vorstellen.

 

Wir“, das sind Schlappophon, Panflöte, Kanistergitarre, Zither, Flaschenorgel, Papierkazoo und Fassdrum. In unserem früheren Leben hatten wir eigentlich einmal ganz andere Aufgaben als heute und lagen oder standen schließlich als Müll irgendwo in der Ecke rum. Das liegt daran, dass das Convos Technicks Team uns aufgestöbert hat und versucht hat, uns wieder Leben einzuhauchen. Das Team wollte mit uns Musik machen. Dazu mussten wir allerdings z.T. etwas aufgemöbelt und umgebaut werden. Was wir früher waren und wie wir nun aussehen könnt ihr auf den folgenden Seiten sehen.

 

 

Viel Spaß dabei!“

 

 

So beginnt unsere Dokumentation der ersten Runde im diesjährigen Gedankenblitzwettbewerb. Das Convos Technicks Team besteht diesmal aus 16 Schülerinnen und Schülern der Jahrgangstufen 6 bis zur Eph: Merle Brinkmann und Sandra Schmidt (Kl.6a), Carla Heihoff, Lena Schöttler, Karoline Zeschky und Paul Grüneberg (Kl.7a), Jule Rinsche (Kl.7), Simon Berndt, Gregor Worm, Luis Kubaschinski und Frederik Schöttler (Kl.8a), Nils Lange (Kl.9), Victoria Petri und Ben Jeretzky (Kl.9e) sowie Nicolai Weitkemper und Kim Scharschmidt (Eph).

 

Diesmal war die zu lösende Aufgabe wirklich komplex:

 

Die SùS sollten aus Abfallmaterialien (wg. Nachhaltigkeit) bis zu 8 verschiedene Musikinstrumente, u.a. ein Blasinstrument, ein Saiteninstrument und ein Schlaginstrument, bauen.

 

Dabei wurden (neben der Kreativität) verschiedene Aspekte bewertet:

 

das Blasinstrument sollte (mindestens) einen vorgegebenen Stammton möglichst genau treffendas Saiteninstrument sollte auch einen vorgegebenen Stammton möglichst genau treffendas Schlaginstrument sollte manuell auslösbar sein, dann aber automatisch und mechanisch einen möglichst lauten Klang erzeugen (bei uns waren das stolze 109,6 Dezibel!)ein Video eines Arrangements eines Liedes von Madeline Juno „Error“ oder „Herzchen“ mit den selbstgebauten Instrumenten sollte (mit guter Klangqualität aber ohne Gesang!) aufgezeichnet werden

Ebenfalls sollte eine Dokumentation mit Angaben über die Bestandteile der Instrumente und welchen Ursprung diese hatten erstellt werden...

auch gab es eine Reihe von zwingend zu erfüllenden Pflichtkriterien, aber diese Liste würde an der Stelle zu weit führen!

Am Montag, 16.1.2017, war es dann soweit. Wir mussten unter den gestrengen Augen von gefühlten 50 Jurymitgliedern unsere Instrumente und ihren Entstehungsprozess präsentieren...

 

Ein großer Dank gebührt - wie immer - unseren beiden Hausmeistern, die immer mit Werkzeug aushelfen und in den Ferien für unsere Dreharbeiten die Aula schön aufgewärmt hatten.

 

Natürlich möchten wir uns auch bei den Eltern, die die Fahrdienste übernommen haben sowie wieder Platz und Werkzeug zum Bau zur Verfügung gestellt haben, recht herzlich bedanken.

 

Danke auch an Herrn Lammers, ohne den wir die Instrumente nicht nach Belecke hätten transportieren können.

 

Ebenfalls vielen Dank an Fa. Ewersmeyer, die uns zahlreiche alte Rohre zur Verfügung gestellt hat und an Fa. Agravis aus Werl für das alte Ölfass.

 

Und natürlich danke an alle Kolleginnen und Kollegen, die die Schülerinnen und Schüler zeitweise in ihrem Unterricht entbehren mussten.

 


18.01.17



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