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Conrad von Soest Gymnasium
Paradieser Weg 92
59494 Soest
Telefon 02921 6422
Telefax 02921 665124

 

 

Austausch

 

Das Conrad von Soest Gymnasium unterhält traditionsgemäß seit über 30 Jahren Schulpartnerschaften mit ausländischen Schulen, die vorwiegend über den Fremdsprachenunterricht angebahnt wurden und mittlerweile integraler Bestandteil des Schulprogramms sind.

 

Frankreichaustausch

Schwedenaustausch

Polenaustausch

 

Den Anfang machte die Partnerschaft mit Frankreich, und im Laufe der Zeit kamen weitere mit Schweden, Wales, Polen, den Niederlanden und Ungarn hinzu. Doch diese Austausche dienen vornehmlich der Länderkunde und dem Kennenlernen einer anderen Kultur.

 

 

Partnerländer

Bestehen

Turnus

Zielgruppe

Teilnehmerzahl

Frankreich

seit 1974

1 Jahr

8. Jg.

40 – 55 SuS

Polen

seit 1994

2 Jahre

8. - 10. Jg.

15 SuS

Schweden

seit 1988

1 Jahr

10. Jg (EF)

30 – 40 SuS

International

seit 1994

2 – 4 Jahre

8. - 12. Jg.

10 – 20 SuS

 

 

Der Frankreichaustausch (Jahrgangsstufe 8)

Seit den frühen 70er Jahren pflegt das Conrad von Soest Gymnasium einen fest an der Schule etablierten deutsch-französischen Schüleraustausch in der Jahrgangsstufe 8. In diesem Zeitraum hat unsere Schule mit verschiedenen Partnerschulen kooperiert.

2012 wurden zwei neue Partner akquiriert. Das Pariser Collège Pierre de Ronsard in der Avenue de Wagram im 17. Arrondissement ist hervorragend situiert, so dass viele Sehenswürdigkeiten fußläufig zu erreichen sind. Das Collège Louise Michel, ist 60 km süd-östlich im ländlicheren Raum gelegen. Die Schule hat - wie auch unser Gymnasium - ein größeres Einzugsgebiet, zu dem auch Guérard, die Partnerstadt von Soest gehört. Beide Collèges machen sich besonders für das Fach Deutsch stark, so dass wir uns hier eine langfristige Kooperation erhoffen können. Das Collège in Faremoutiers hat darüber hinaus auch ein breites Angebot an sportlichen Aktivitäten.

Der Austausch findet meist im März und im Mai statt. Gelegentlich empfangen wir in Soest auch im Oktober bis Dezember unsere Gäste.

Der Aufenthalt in Gastfamilien vermittelt einen authentischen Eindruck der französischen Lebensgewohnheiten. Darüber hinaus trainieren die Schülerinnen und Schüler während des gesamten Aufenthalts die in 2-3 Lernjahren erworbenen Sprachkenntnisse und erweitern dadurch ihre mündliche Sprachkompetenz, die laut Curriculum immer mehr an Bedeutung gewinnt. Ein weiteres Ziel des Austausches ist es, die Motivation zum Erlernen der Fremdsprache zu erhalten, interkulturelles Wissen zu mehren und so letztendlich den europäischen Gedanken zu leben. Der Austausch begrenzt sich dabei nicht nur auf zwei Wochen. Er wird im Unterricht durch Rollenspiele, Briefkontakte, ein Reisetagebuch und teilweise auch durch gemeinsame Projekte auf der Tele-Tandem ‘plaTTform.e’ des Deutsch-Französischen Jugendwerks vor- und nachbereitet.

 

Der Schwedenaustausch (Einführungsphase)

Seit nunmehr über 30 Jahren pflegt das Conrad von Soest Gymnasium einen engen Austausch mit dem Visby-Gymnasiet auf der Insel Gotland. Insgesamt ging das Austauschprogramm 2017 in die 37. Runde.

Der Austausch mit den Schülerinnen und Schülern aus Visby findet jährlich statt und beinhaltet pro Jahr einen Besuch und einen Gegenbesuch. Die schwedischen Partnerinnen und Partner haben während der gesamten Ausbildungszeit im Fach Deutsch (in der Regel 6 Jahre) die Möglichkeit, am Austausch teilzunehmen. Am Conrad von Soest Gymnasium findet der Austausch einmalig für Schülerinnen und Schüler der Einführungsphase statt. In den letzten Jahren ergab sich in etwa eine Teilnehmerzahl von 30-35. In seltensten Fällen müssen Schülerinnen und Schüler aus Platzmangel abgelehnt werden. Kriterium zur Auswahl der abzulehnenden Schülerinnen und Schüler ist vor allem die derzeitigen schulischen Leistungen.

Die schwedische Gruppe besucht das Conrad von Soest Gymnasium in der Regel im März; der Gegenbesuch in Visby findet meistens im Mai (in der Regel über die Himmelfahrts-Woche) statt.

Die Kommunikation zwischen den Partnerinnen und Partnern läuft meistens über Englisch oder – je nach Unterrichtsstand – auf Deutsch. Seit ein paar Jahren werden für die deutschen Schülerinnen und Schüler vor dem Beginn des Austausches Schwedisch-Kurse angeboten.

Das Austauschprogramm pflegt die bis in die Hanse-Zeit zurückreichende Beziehung zwischen den Partnerstädten Visby und Soest. Dementsprechend spielt das gegenseitige Kennenlernen der jeweiligen Geschichte der besuchten Stadt eine wichtige Rolle. Diese Geschichte wird v.a. durch Stadtführungen und Museumsbesuche verdeutlicht.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Geographie und Industrie der Städte und ihrer Umgebungen. Hierfür lernen die Schülerinnen und Schüler neben Steinbrüchen und einer der größten nordeuropäischen Zementfabriken (Cementa) v.a. Flora und Fauna der Nord- und Südspitze der Insel kennen. Beim Gegenbesuch in Soest wird hierfür z.B. das Bergwerkmuseum in Bochum besucht.

Auch ein Austausch an Kultur steht auf dem Programm. Dies erfolgt zum einen spielerisch (Austausch von deutschen und schwedischen Gruppenspielen) und durch Tagesausflüge (z.B. nach Dortmund und Köln).

Da es sich um einen Schüleraustausch handelt, spielt zuletzt natürlich auch das gegenseitige Kennenlernen und Beurteilen des jeweils anderen Schulsystems eine wichtige Rolle. Dies geschieht vor Ort an den Schulen.

Bei alledem steht die Förderung des europäischen Zusammenlebens im Vordergrund.

 

Der Polenaustausch (Einführungsphase)

Das Conrad von Soest Gymnasium pflegt eine enge Schulpartnerschaft und dadurch einen Schüleraustausch mit dem Liceum Ogólnokształcące in Strzelce Opolskie (Groß Strehlitz ) in Polen. 1994 begann die gemeinsame Arbeit der Partnerstädte Soest und Strzelce Opolskie, aus der eine Reihe von gemeinsamen Projekten in den Bereichen Biologie, Umwelt und Geschichte durchgeführt wurde und an denen, neben dem deutsch-polnischen Engagement, z. T. auch multinationale Teilnehmer aus den Niederlanden, Ungarn und Schweden beteiligt waren. Im Zuge dieser Zusammenarbeit entstand der regelmäßige Austausch zwischen den beiden Partnerschulen, der 2017 zum 23. Mal stattfand.

Die deutsche Sprache wird von vielen Familien in Strzelce Opolskie gepflegt; dieser Teil Polens gehörte vor dem zweiten Weltkrieg zu Deutschland, weshalb Deutsch neben Englisch eine beliebte Fremdsprache in polnischen Schulen ist. Im Gegenteil dazu sprechen die wenigsten deutschen Teilnehmer polnisch oder lernen diese Sprache als Fremdsprache.

Der Austausch erstreckt sich über zwei Jahre und beinhaltet insgesamt zwei Begegnungen von je ca. einer Woche in Deutschland und Polen: Den Auftakt macht traditionell die polnische Gruppe mit ihrem Besuch in Soest, während die deutsche Gruppe im Folgejahr zum Gegenbesuch nach Strzelce Opolskie aufbricht. Der Austausch spricht hier vor allem die Klassen 9 und die Schüler der Einführungsphase an und bietet insgesamt 15 Interessenten die Möglichkeit zur freiwilligen Teilnahme am Austausch. Die Teilnehmer der polnischen Gruppe sind in der Regel ein bis zwei Jahre älter als die deutschen Schüler und haben z. T. fortgeschrittene Deutschkenntnisse, was für die Kommunikation der Schüler untereinander hilfreich ist.

Durch die jährliche Terminierung im Herbst eröffnet sich den Schülern die Möglichkeit, an mehreren Begegnungen (Schweden und Frankreich) und/oder Fahrten ins Ausland (Rom, England) im Laufe ihrer Schulzeit teilzunehmen.

Ziel des Schüleraustausches ist es das direkte Nachbarland kennen zu lernen. Dieses gelingt nicht nur bei diversen Ausflügen und Besichtigungen, sondern insbesondere in den Gastfamilien. Hier lernen die Schüler die jeweilige Kultur und Gepflogenheiten der Nachbarn kennen. Kleine Projekte sollen beide Austauschgruppen einander ebenfalls näher bringen und verschiedene Aktivitäten das Gruppengefühl stärken, mit dem allgemeinen Ziel, den europäischen Gedanken zu leben.

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