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Conrad von Soest Gymnasium

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Diplomaten in Gummistiefeln

Vom 01.09 bis zum 07.09.2019 trafen sich sieben Schüler und Schülerinnen des Conrad-von-Soest-Gymnasiums, im Rahmen des Austauschprogramms mit den Partnerschulen aus Kampen (Niederlande) und aus Strzelce Opolskie (Polen, Gastgeberland). Der Fokus dieses Austausches lag dieses Mal auf der Bedeutung der Bienen für unser Ökosystem und die Auswirkungen ihres möglichen Aussterbens. 

(Foto: Paul Grüneberg)

Nach der Anreise mit dem Zug am Sonntag startete der Montag mit einer Einführung in das Thema mit einer Präsentation über die ökologischen Gegebenheiten in Strzelce Opolskie, sowie mit einem Vortrag über die Bienen der Region. Anschließend wurde eine geführte Wanderung durch den geologischen Naturschutzpark St. Annaberg unternommen. Besonders der erloschener Vulkan und das ehemalige NS-Amphitheater, welches in ein Denkmal für gefallene polnische Soldaten und den Unabhängigkeitskampf des Landes umgewandelt wurde, waren sehr interessant. Selbst ein langanhaltender Regenschauer schreckte die jungen Diplomaten nicht ab, die eindrucksvolle Landschaft zu betrachten.

Anschließend folgte der offizielle Empfang in der Schule durch den Schuldirektor.

Am Dienstag besuchten die Austauschgruppe das „Apilandia“, welches ein interaktives Bienenmuseum ist. Dort nahmen die Schüler und Schülerinnen an Workshops über Bienen und Bienenerzeugnisse teil. Anschließend folgte der Transfer nach Krakau. Bereits am Abend wurde das nächtliche Krakau eifrig erkundet.

Der nächste Tag startetet mit einer Lesung über verschiedene Bienenarten. Im Anschluss stellten die Schüler ihr handwerkliches und künstlerisches Geschick zur Schau, indem sie kleine Insektenhotels bauten, sowie Bienenzeichnungen anfertigten. Darauf folgte eine Stadtführung zu den bedeutsamen Plätzen der Stadt. Besonders der „Wawel“, die riesige Festung der Stadt, sowie die vielen beeindruckenden Kirchen und der geschichtliche Hintergrund der Stadt waren für die Schüler interessant. Am Abend erfolgte die Rückreise in die Unterkunft in Strzelce Opolskie.

Am Donnerstag hörten sich die Schülergruppen ein Vortrag über die Kanalisationsleitungen, Kläranlagen und Wasserqualität in Polen, besonders in der Region um Strzelce Opolskie, an. Darauf folgte die chemischen und biologischen Untersuchen an drei verschieden Flussstellen. Besonders die Wasserqualität und die Artenvielfalt standen im Fokus. Anschließend folgte eine gemeinsame Sportstunde als Ausgleich für die mentale Ertüchtigung am Morgen.

Am letzen ganzen Tag wurden von einer Referentin verschiedene Insektenarten wie Heuschrecken und Schmetterlingen vorgestellt. Im Anschluss reisten die Diplomaten in Gummistiefeln zu einem Biobauernhof, dort wurden besonders die unterschiedlichen Anbauarten von Poly- und Monokulturen thematisiert. Zudem erklärte die deutschstämmige Betreiberin die Auswirkungen unserer heutigen Konsumgesellschaft und der dadurch aufkommenden Überlastungen der Flächen. Ebenso konnten die Schüler und Schülerinnen über verschiedene Kräuter und ihre Wirkungen viel Wissenswertes erfahren.

Die Rückreise erfolgte am Samstag ebenfalls mit dem Zug.

 

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