Conrad-von-Soest-Gymnasium


 

Eine Buchempfehlung

Im "Jahrbuch Westfalen 2011" ist unter dem Titel "Wahrer Streiter für Natur und Völkerverständigung" ein Beitrag über die Bio-AG veröffentlicht worden.

Autor des Beitrags ist Peter Kracht. Das Jahrbuch - gerade erschienen - mit vielen weiteren interessanten Beiträgen (etwa über den Kampf der Stadtbücherei Hagen in den 50er Jahren gegen die Comics), also recht geeignet als Weihnachtsgeschenk ..., kann zum Vorzugspreis - für 14.80 € - bei Uli Dellbrügger bestellt werden.

Hier der Beitrag als Download.
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Jetzt ist das Jahrbuch auch unter den "Anzeiger"-Buchempfehlungen zum Fest. >

 


1984 - 2009: 25 JAHRE BIOLOGIE-AG AM SOESTER CONVOS Großer Festakt zum Jubiläum

Vor einem nachgemachten kleinen Dino v. l. n. r.: der frühere Schulleiter Busmann, Schuldezernent Koch, Bio-AG-Leiter Dalhoff, Schulleiter Lücking, Schulministerin Sommer, Bio-AG-Leiter Dellbrügger, Umweltminister Uhlenberg, Bürgermeister Ruthemeier (Foto: Dahm - Soester Anzeiger)

Zugegeben, die Dinos sind älter ... Aber für ein Vierteljahrhundert: welche Erfolgsgeschichte!

VOM SCHULTEICH ZUM EUROPÄISCHEN KARLSPREIS

Kaum zu überblicken, die Menge an Aktivitäten und Projekten, internationalen Begegnungen, Veröffentlichungen - und Auszeichnungen! Die Geschichte der Bio-AG an unserer Schule ist eine einzigartige Erfolgs"story": vom Einsatz für einen Schulteich über internationale Öko-Projekte mit Schülern aus verschiedenen Ländern - bis hin zur Bühne des Aachener Rathauses, wo jüngst der "Europäische Karlspreis für die Jugend" in Empfang genommen werden konnte.  

"Und ihr mögt uns für verrückt erklären", so die beiden AG-Leiter Uli Dellbrügger und Benno Dalhoff in der großen Feierstunde am Freitag (20. November), "wir haben noch eine Expedition an die Arktis vor!"  

Aber zunächst mal wurde das Jubiläum gefeiert, vor vollem Haus in der Aula des Conrad von Soest Gymnasiums. Da waren ehemalige Schülerinnen und Schüler, die von interessanten Karrieren im ökologisch-wissenschaftlichen Bereich berichten konnten, von weither angereist; ein Vertreter der Akademie Tutzing aus Bayern, ein ehemalige Lehrer aus Kampen in Holland, der bei vielen internationalen Projekten dabei war, viel lokale Prominenz war vertreten, Politik, Sponsoren, Naturschutzverbände - und um die Bedeutung des Jubilars herauszustellen, war sogar die Landesregierung mit gleich zwei Ministern repräsentiert: Schulministerin Sommer und Umweltminister Uhlenberg.  

Mitglieder der Bio-AG führten locker - und dem Schlagwort von den "Diplomaten in Gummistiefeln" entsprechend "untenrum outdoortauglich" gewandet - durchs Programm, in dem man in unterhaltsamer Weise, mit Filmschnipseln und Anekdoten, die 25 Jahre Revue passieren ließ.  

Den Festvortrag hielt Dr. Wolfgang Beutel (Universität Jena, "Förderprogramm Demokratisch Handeln"), der über die Bedeutung derartiger Projektarbeit zur Schulentwicklung nachdachte.  

Nach dem Festakt trafen sich dann die derzeitigen und die angereisten ehemaligen Bio-AG-Mitglieder, um zu feiern. Denn immer wieder wurde betont: Wie sinnvoll auch immer die konkrete Arbeit in der Natur war, es hat auch viel Spaß gemacht!

Der neue Bio-AG-Flyer zum Jubiläum


Verleihung des EUROPÄISCHEN KARLSPREISES DER JUGEND: "Das ist die Krönung!"

Am Dienstag (19. Mai) wurde unseren "Diplomaten in Gummistiefeln" der "Karlspreis der Jugend" in Aachen verliehen - es ist ein internationaler Wettbewerb: 27 Projekte aus allen EU-Staaten waren ausgezeichnet und die Convos-Preisträger errangen dabei den dritten Platz!

 

Bericht (Soester Anzeiger):

Convos erhält den Karlspreis in Aachen

SOEST / AACHEN - Großer Erfolg für das Conrad-von-Soest-Gymnasium: Am internationalen Karlspreis der Jugend errangen die Biologie- und Geschichtsarbeitsgemeinschaften mit ihrem Projekt "Diplomaten in Gummistiefeln" den dritten Platz, der mit 2000 Euro dotiert ist. Platz zwei belegte ein französisches Studententheaterprojekt für Europa und Platz eins ein polnisches Studentenforum das sich mit dem Europabild in den 27 Ländern beschäftigt.

Es machten Projekte aus den 27 EU-Staaten mit, insgesamt hatten sich über zweihundert Schüler und Studentengruppen diesem Wettbewerb gestellt. Der Karlspreis gilt als bedeutendster europäischer Preis.

Stellvertretend für die rund 600 Schüler die in 15 Jahren verschiedene Umwelt- und Geschichtsprojekte zusammen mit ihren europäischen Freunden in fünf Ländern erarbeitet hatten, nahm die Abiturientin Annika Fischer den Preis aus der Hand des Aachener Oberbürgermeisters Dr. Jürgen Linden, entgegen.

In seiner Laudatio betonte Linden das Natur und Umweltschutz keine Grenzen kenne. Diese allgemeine Erkenntnis aber immer wieder aufs Neue in praktisches Handeln umgesetzt werden müsse.

Das Convos-Projekt habe gezeigt, wie man durch eigenes Forschen und Handeln vor Ort Aufgaben globaler Dimension verbinden könne. Die scheinbare Machtlosigkeit gegenüber den weltweiten Problemen habe die Schüler nicht entmutigt in ihrem unmittelbaren Umfeld Ansätze zur Lösung dieser Probleme zu erarbeiten und umzusetzen.

Der Präsident des europäischen Parlaments Hans-Gerd- Pöttering rief den jungen Leuten aus den 27 Ländern zu, dass das 21. Jahrhundert ihr Jahrhundert sei und sie den Mut niemals verlieren sollen den Weg, den die beiden Generationen vor ihnen seit über 50 Jahren eingeschlagen haben konsequent weiter zu gehen. Sie sollten weiter Grenzen wegräumen und dafür kämpfen das sich die Menschen, die noch nicht in Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit in Europa leben würden, auch eines Tages dieses Werte erhielten.

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  • WP-Artikel vom 17. April 2009 >
  • Info des Europa-Parlaments >

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"Oberkante UnterLippe"

Rechts im Bild sehen wir die drei Vertreter der Bio-AG - Andreas Bange, Clemens Kanein und Lina Buck - bei der Präsentation ihrer Arbeit "Oberkante UnterLippe" in Leverkusen.

Diese Untersuchung von 2008 wurde inzwischen völlig neu konzipiert. Bekanntlich waren 2008 schwerpunktmäßig floristische und faunistische Untersuchungen vorgelegt worden. Jetzt geht es um Sedimentablagerungen, um die Dynamik einer Flussaue im Verlauf mehrerer tausend Jahre.

Die Arbeit der Bio-AG wurde mehrfach ausgezeichnet:

  • Jugend forscht - Regionalwettbewerb Dortmund

    • 1. Platz Umwelt
    • 1. Platz Geo- und Raumwissenschaften
    • Qualifikation zum Landeswettbewerb (4 von 35 aller Jufoarbeiten der 7 Fachgebiete)

  • Jugend forscht - Landeswettbewerb Leverkusen

    • 2. Platz Umwelt (von schätzungsweise 370 landesweiten Arbeiten, die in den verschiedenen Disziplinen in die Bewertung eingegangen sind) - wird im Sommer von Umweltminister Uhlenberg direkt überreicht
    • 3. Platz Geo- und Raumwissenschaften (von schätzungsweise 60 landesweiten Arbeiten in diesem Spezialgebiet)

Informationen zum Projekt "Oberkante UnterLippe"

Seit 2005 führen wir in den renaturierten Abschnitten der Lippeaue zwischen Lippstadt und Lippborg regelmäßig ökologische Untersuchungen durch, dokumentieren diese und werten sie unter dem Aspekt des Hochwasserwasserschutzes und Naturschutzes aus. Neben diesen ökologischen Aspekten, inwieweit die Renaturierung als lokale Maßnahme eine Antwort auf ein globales Problem ist, stellte sich nun für uns die Frage, inwieweit sich die Renaturierung der Lippe und ihrer Aue nicht nur auf Flora und Fauna, sondern auch auf die Geologie der Aue auswirkt. Aufgrund geologischer Besonderheiten im Raum der Hellinghauser Mersch konnten wir nicht nur die heutige Aue untersuchen, sondern uns speziell in diesem Gebiet auch auf (alte) geologische Verhältnisse der Aue konzentrieren. Im Jahr 2008 legten wir dann den Schwerpunkt unserer Untersuchungen auf die geologischen Fragestellungen, vor allem in den beiden Gebieten Hellinghauser Mersch und Klostermersch. Die meisten Untersuchungen konnten wegen Brutzeiten von Baumfalke, Brachvogel u.a. jedoch erst ab Juli 2008 erfolgen. Wir führten mit dem Pyrkhauer Bohrungen in der Aue  durch und erstellten aus den zusammengetragenen Daten ein Transsekt. Des Weiteren haben wir eine der im Rahmen der Renaturierung angelegten Flutrinnen vermessen sowie Fläche, Mächtigkeit und Herkunft der Sandablagerungen ermittelt. Auch untersuchten wir, ob die Fließgeschwindigkeiten, ein wichtiger Aspekt im Zusammenhang mit der  Hochwasserproblematik, durch die Renaturierung merklich beeinflusst wurden. Qualität und Quantität der Bodenmollusken im Oberboden sowie im Sediment gaben Aufschluss über unterschiedliche Bodenverhältnisse in Gegenwart und Vergangenheit.

Zusammenfassung   Insgesamt kann gesagt werden, dass die Lippeaue vor vielleicht 5 000 Jahren ganz ähnlich aussah. Früher grasten Auerochsen (Auftreten dieser Art in der Lippeaue durch Fossilien nachgewiesen - ABU) in der Aue, während heute halbwilde Heckrinder und Konikpferde für die sogenannte Naturentwicklung sorgen sollen und von den damaligen Hochwässern zeugt heute noch die unterschiedliche Mächtigkeit des Auelehms. Auch die untersuchten Bodenmollusken in den verschiedenen Bodenschichten zeigen, auch bereits in den exemplarischen Ergebnissen, dass die Flächen der Lippeaue, zumindest in der Hellinghauser Mersch und teilweise in der Klostermersch, schon früher Überschwemmungsgebiete der Lippe waren mit z. T. ganzjährigen Wasserflächen in der Aue und auch den Mooren oder sumpfigen Flächen. Vielleicht sogar mit ähnlich großen Sumpfdotterblumenwiesen, wie sie heute noch in der Bierbza-Region in Ostpolen zu finden sind. Natürlich wird die Lippeaue nie wieder in einen natürlichen Zustand zurückgeführt werden können und die Merkmale einer Kulturlandschaft sind deutlich erkennbar. Dennoch entwickelt sich die Lippeaue durch die Renaturierungsmaßnahmen zu einem naturnahen Lebensraum und einem Retentionsraum, der zumindest kleinere Hochwässer in den Siedlungsbereichen verhindert.
Es wurde eine große Strukturvielfalt geschaffen, die die Grundlage für den Lebensraum vieler Tier- und Pflanzenarten darstellt. Die Lippe unterliegt in den renaturierten Gebieten z. T. sehr unterschiedlichen Strömungsverhältnissen, die wohl zusammen mit den Stillgewässern in der Aue der Grund für den enormen Anstieg der Fischfauna in der Lippeaue sind. Die Lippeaue ist also auch wieder ein Rückzugsgebiet für seltene Tier- und Pflanzenarten geworden.
Die neu entstandene Auendynamik wurde nicht nur bei unseren Untersuchungen zur Fließgeschwindigkeit sondern durch die sich ständig verändernde Aue z. B. durch Sedimentation (3.2) deutlich. Die Lippeaue wird sich weiter verändern und entwickeln und auch die Renaturierungsmaßnahmen werden 2009 weitergeführt.


Die Festschrift zum "Westfälischen Friedenspreis"

 

Im Jahr 2000 wurde dem Conrad-von-Soest-Gymnasium der "Westfälische Friedenspreis" verliehen für seine mannigfachen ökologischen und internationalen Aktivitäten. Diese sind dokumentiert in der Festschrift "Diplomaten in Gummistiefeln", die hier als Download abgerufen werden kann. >


Links

"Die europäischsten Schüler Deutschlands"

www.conrad-von-soest-gymnasium.de/Aktuell.39.0.html

Karlspreis der Jugend

www.conrad-von-soest-gymnasium.de/Aktuell.39.0.html

"Schauen wir lieber nach Soest als auf Pisa!"

www.conrad-von-soest-gymnasium.de/Aktuell.39.0.html

"Lösungen für grenzüberschreitende Umweltprobleme"

www.conrad-von-soest-gymnasium.de/Aktuell.39.0.html

Umweltpreis verliehen

www.conrad-von-soest-gymnasium.de/Aktuell.39.0.html


"Ein verlorener Lebensraum im Aufwind" - Flyer über den Amper Bruch

Auf acht schlanken Seiten informiert ein Flyer der Bio-AG (gesponsert von der Soester Sparkasse) über den Amper Bruch, seine Bedeutung, die Chronik des Projekts und damit die Geschichte der Rettung eines Feuchtgebiets, "das wertvollste Stück Natur in Ampen". (Download)


Film über die Bio-AG

Jan Trockels und Roman Lammers (Jgst. 12) haben einen Film über unsere Bio-AG - Titel "Diplomaten in Gummistiefeln" - gedreht: Impressionen aus dem Innenleben eines Schulprojekts (wobei "Außenleben" hier viel besser passen würde ...)

Um den Film herunterzuladen, öffnen Sie den Link - www.megaupload.com/de/?d=6SGMZBT5 - und geben in das Kästchen rechts oben die angezeigten drei Buchstaben ein. Anschließend klicken Sie auf "Download". Nun müssen sie 45 Sekunden warten, um dann unter "Kostenlos" auf "Free Download" zu klicken.

 

 


Weitere Nachrichten

Blühendes Gymnasium

www.conrad-von-soest-gymnasium.de/Aktuell.39.0.html

Pädagogische Zeitschrift präsentiert die Bio-AG

www.conrad-von-soest-gymnasium.de/Aktuell.39.0.html


Zu Gast bei der UNO-Konferenz in Bonn

Mitglieder der Bio-AG nahmen am Rande teil an der UNO-Konferenz in Bonn, gestalteten einen Ausstellungsstand und informierten über die aktuellen Projekte.

Im Rahmen der UN-Naturschutzkonferenz 2008, die unter dem Motto "Biodiversity for Life" stattfand, hat die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) nationale und internationale Unternehmen, Verbände, Forschungs- und Bildungseinrichtungen eingeladen, ihre innovativen Projekte aus den Bereichen biologische Vielfalt und Naturschutz zu präsentieren. Über die Tutzinger Stiftung zur Förderung der Umweltbildung erhielt die Bio-AG unserer Schule eine Einladung, die innovativen und aktuellen Projekte zum nachhaltigen Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen auf der Ausstellung zur Konferenz vom 12. bis zum 30. Mai zu präsentieren. Daher wurde jetzt ein Präsentationsstand der Bio-AG zu den Projekten "Oberkante - UnterLippe" und dem "Evolutionslehrpfad" in der Zeltstadt in unmittelbarer Nachbarschaft zum Konferenzzentrum aufgebaut.
Am Freitag, dem 30. Mai 2008, fuhren die Mitglieder der Bio-AG nach Bonn, um sich vor Ort über die Naturschutzkonferenz zu informieren und um im Rahmen des Thementages "Bildung" einen Vortrag über ihre Projekte für eine interessierte Öffentlichkeit zu halten. Annika Fischer, Clemens Kanein, Lina Buck und Andreas Bange stellten das Konzept ihres Lernpfades zur Evolution auf dem Schulhof vor, dessen Idee des kreativen Lernens auf allgemeine Begeisterung stieß. Weiter informierten sie über ihr aktuelles Projekt "Oberkante-Unterlippe", mit dem sie im Hinblick auf das Konferenzthema "Artenvielfalt" einen konstruktiven Beitrag leisten konnten.
Interessierter Zuhörer war u. a. Dr. Reinhard Loske, ein alter Bekannter aus dem Kreis Soest, der inzwischen Senator für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa in Bremen ist (Bild oben). Er ließ sich die neueste Entwicklung an der Lippe erklären, ein Ort. wo er selbst als Mitglied der ABU in früheren Jahren tätig war.
Annika Fischer /Ulrich Dellbrügger/ Benno Dalhoff


Projekt der Bio-AG auf UN-Naturschutzkonferenz

Das Umweltprojekt "Oberkante UnterLippe" wird auf der UN-Naturschutzkonferenz 2008 in Bonn in einer Ausstellung gezeigt - und in einem Forum am 30. Mai von einer Bio-AG-Delegation präsentiert.

Im Rahmen der UN-Naturschutzkonferenz 2008 hat die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) nationale und internationale Unternehmen, Verbände, Forschungs- und Bildungseinrichtungen eingeladen, ihre innovativen Projekte aus den Bereichen biologische Vielfalt und Naturschutz zu präsentieren. Über die Tutzinger Stiftung zur Förderung der Umweltbildung erhielt die Bio-AG unserer Schule eine Einladung, die innovativen und aktuellen Projekte zum nachhaltigen Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen auf der Ausstellung zur Konferenz vom 12. bis zum 30. Mai zu präsentieren. Daher wurde jetzt ein Präsentationsstand der Bio-AG zum Projekt "Oberkante - UnterLippe" im Zelt der Tutzinger Stiftung zur Förderung der Umweltbildung in der Zeltstadt in unmittelbarer Nachbarschaft zum Konferenzzentrum aufgebaut (s. Foto).
Am 30. Mai werden Uli Dellbrügger und Benno Dalhoff zusammen mit Schülerinnen und Schülern der Bio-AG im Rahmen des Veranstaltungs- und Diskussionsprogramms im Forenzelt 1 über das internationale Forschungsprojekt zu Klima, Hochwasser, Renaturierung der Lippe einen Vortrag halten.

Zur Konferenz: http://www.bmu.de/naturschutz_biologische_vielfalt/un-konferenz_2008/kurzinfo/doc/39640.php

Zur DBU- Deutsche Bundesstiftung Umwelt: http://www.plaza-der-vielfalt.de/

Zum Veranstaltungsprogramm: http://www.plaza-der-vielfalt.de/media/2104081143565d9b.pdf

16.05.08


1. Preis beim Landesentscheid von "Jugend forscht" für die Bio-AG

Mit der Arbeit "Oberkante Unter-Lippe" hat die Bio-AG nun auch auf Landesebene gewonnen, und zwar den "1. Sonderpreis Umwelt" im "Jugend forscht"-Wettbewerb! Die schon mehrfach dekorierte, in internationaler Kooperation erstellte Forschungsarbeit der Bio-AG "Unterkante Ober-Lippe" hat nach dem ersten Preis im Regionalwettbewerb von "Jugend forscht" nun auch beim Landesentscheid in Leverkusen als beste Umweltarbeit den "1. Sonderpreis Umwelt" errungen. Vertreten wurde die AG durch Annika Fischer, Lina Buck und Andreas Bange; sie waren im Fachbereich Biologie angetreten, konnten dort aber keine Platzierung erreichen, weil ihre Untersuchung auch weitere Disziplinen umgreift. Deshalb überlegen die Schüler, ihre Arbeiten im kommenden Jahr in der Disziplin "Geowissenschaften" einzureichen. Im Herbst wird die Bio-AG auch beim Bundesumweltwettbewerb in Kiel dabeisein. (WP/nn)


1. Preis bei "Jugend forscht"

Beim Regionalwettbewerb "Jugend forscht" hat die Bio-AG mit ihrem internationalen Forschungsprojekt "Oberkante UnterLippe" bei starker Konkurrenz, z. T. ganz hervorragenden Arbeiten im wissenschaftlichen Bereich (insgesamt 44 Wettbewerbsbeiträge), den 1. Preis Biologie und den Sonderpreis des Umweltministeriums NRW errungen - sowie die Qualifikation zum Landeswettbewerb. Hervorgehoben wurde in der Laudatio einer Vertreterin des Ministeriums, dass hier ein aktuelles Thema aus dem Bereich Renaturierung, Umwelt, sommerliche Hochwasser aufgegriffen worden sei, nicht zuletzt unter einem pfiffigen Titel. Ganz bemerkenswert sei die gründliche Dokumentation von Daten sowie die gründliche wissenschaftliche, umfassende und anschauliche Präsentation.
Die Ergebnisse des Projekts sind in einer umfangreichen Dokumentation festgehalten: "Oberkante UnterLippe - Klima, Hochwasser, Renaturierung". (Download).
Der Regionalwettbewerb fand vor einigen Tagen in der DASA Dortmund (Deutsche Arbeitsschutzausstellung) statt. Lina Buck, Annika Fischer und Andreas Bange (v. r. n. l.) stellten die Schülerarbeit vor - rechts im Bild ein Modell; sie wurden von den AG-Leitern Ulrich Dellbrügger und Dr. Benno Dalhoff begleitet.
Schon bald geht's weiter. Bereits Anfang April tritt die Bio-AG beim Landeswettbewerb "Jugend forscht" in Leverkusen zum Entscheid für den Bundeswettbewerb an.


Artenvielfalt am Ardey

Die Klassen 8b und 8c recherchieren und erstellen einen Schaukasten.

Flussregenpfeifer, Eisvogel, Roter Weichkäfer, Moosblasenschnecke, Acker-Kratzdistel usw. - über 40 Pflanzen- und über 60 Tierarten fühlen sich, trotz Baulärm und Baustellenverkehr, im Neubaugebiet Ardey durchaus wohl. Woher man das weiß? Nun, die Klassen 8 b und 8 c haben im Biologie-Unterricht diese Tiere und Pflanzen bestimmt und kartiert, das Ergebnis ihrer Arbeit im Umweltausschuss vorgestellt - und dort beschloss man, dass diese Arbeit in einem Schaukasten ausgestellt werden soll.

Dieses Projekt fußt auf der Arbeit der Bio-AG, die bereits die Bauarbeiten am Ardey begleitet hatte und dazu ein Amphibienschutzkonzept erstellte. Bio-AG Leiter Benno Dalhoff: "Die jetzt festgestellte Artenvielfalt belegt, dass die Ausgleichsmaßnahmen zu einer Erhöhung der Bestände geführt haben!"

14. Mai 2008 (WP)


"Oberkante UnterLippe" - die siebte Projekt unserer "Diplomaten in Gummistiefeln"

Es ging in diesem internationalen Projekt, an dem wie üblich die Schülerinnen und Schüler der befreundeten Schulen in Kampen (Niederlande), Strzelce Opolskie (Polen) und Sárospatak (Ungarn) teilnahmen, um den Hochwasserschutz als grenzüberschreitende Aufgabe: Gibt es lokale Antworten auf globale Probleme? Die renaturierte Lippe - ein Modell für Europa?

Man bedenke:

Brauchte eine Hochwasserwelle des Rheins vor 1955, vor dem Rheinausbau, noch 68 Stunden, um von Basel bis Karlsruhe zu gelangen, so benötigt sie heute nur 25 Stunden. Schuld: Flussbegradigungen und Kettensägenmassaker in den Auwäldern.
Das erhöht die Hochwassergefahr.

Im Bild die Mitglieder der Bio-AG bei der Präsentation ihrer Dokumentation.

 


Bio-AG des Conrad-von-Soest-Gymnasiums als Ideen- und Impulsgeber beim Deutsch-Belarussischen Erfahrungsaustausch

Unter dem Motto ’Global denken, lokal handeln’ fand im Tagungszentrum Geseke-Eringerfeld ein Erfahrungsaustausch deutscher und belarussischer Agenda21-Schulen statt.
Auslöser der Agenda 21-Kampagne war die Konferenz der Vereinten Nationen für Umwelt und Entwicklung 1992 in Rio de Janeiro, auf der sich 179 Länder der Nachhaltigkeit verschrieben haben. Das bedeutet, dass Ressourcen schonendes, mit Blick auf die eigene und nachfolgende Generationen Umwelt schonendes und Umwelt schützendes Verhalten so früh wie möglich erlernt werden muss. Daher sind Schulen, die sich selbst Agenden setzen im Bereich Gestaltung der Schule und des Schulumfeldes, in der Förderung einer gesunden Ernährung oder auf der Ebene der internationalen Partnerschaften ein nicht unwesentlicher Teil der Nachhaltigkeitsbewegung.
Die Einladung der Bio-AG zu diesem Erfahrungsaustausch erfolgte aus zwei Gründen. Zum einen engagiert sich die Bio-AG durch ihre zahlreichen Aktivitäten in Schule und Schulumfeld seit 1984 – also bereits acht Jahre vor Rio – im Sinne der Agenda 21und ist daher seit vielen Jahren nicht nur Umweltschwerpunktschule und Umweltkontaktschule der Bezirksregierung Arnsberg, sondern auch Agenda21-Schule. Zum anderen hat Dr. Benno Dalhoff – einer der beiden Leiter der Bio-AG – im Auftrag des Internationalen Bildungs- und Begegnungswerks in Dortmund in den Jahren 2004 und 2005 zusammen mit der Universität in Minsk Lehrerinnen und Lehrer als Moderatoren für die Lehrerfortbildung für das neue Unterrichtsfach ’Mensch, Umwelt und Gesellschaft’ in Weißrussland ausgebildet. Ins Zentrum seines Lehrgangs setzte Dalhoff die Entwicklung sowie die praktische Durchführung von Projekten im Kontext der Agenda 21. Die zahlreichen erfolgreichen Projekte der Bio-AG standen hierbei Pate. Ein Besuch der weißrussischen Teilnehmer des Seminars von Dr. Dalhoff im Conrad-von-Soest-Gymnasium und an der Ökologischen Station der Schule im Amper Bruch als Ort praktischer Erziehung zur Nachhaltigkeit konnte den Lehrerinnen und Lehrern schließlich einen lebendigen Einblick in die praktische Umsetzung von Agenda 21-Projekten durch die Bio-AG vermitteln. Bereits bei seinem zweiten Seminar in Minsk überraschten ihn die Teilnehmer seines Ausbildungsseminars mit Projekt-Entwürfen und Berichten von bereits begonnenen Agenda 21-Projekten. Dies war besonders erfreulich, da partizipatorische Ansätze auf Grund der politischen Situation in Belarus grundsätzlich einen schweren Stand haben. Daher möchten die Landesarbeitsgemeinschaft Agenda 21 NRW, die Internationalen Bildungs- und Begegnungsstätte in Minsk, das Internationalen Bildungs- und Begegnungswerk in Dortmund und verschiedene belarussische Weiterbildungseinrichtungen den Agenda 21-Ansatz an belarussischen Schulen stärken und Partnerschaften mit deutschen Schulen fördern.
Im Rahmen dieses Programms waren Vertreter von sieben belarussischen Agenda21-Schulen in der vergangenen Woche zu einem Studienaufenthalt an Partner-Agenda21-Schulen in NRW und zu einem Vernetzungsseminar in Eringerfeld. Während dieses Seminars erhielten die Teilnehmenden Einblicke in die bestehende Agenda21-Praxis in Belarus und in Deutschland.
In einem zweiten Schritt tauschten sich die Teilnehmenden über ihre laufenden Projekte aus. Lina Buck und Clemens Kanein von der Bio-AG berichteten in dieser Phase des Erfahrungsaustausches vom internationalen Umweltprojekt ’Oberkante – UnterLippe’, in dem die Themen Klima, Hochwasser(schutz) und Renaturierung an der Lippe im Fokus der Bearbeitung standen. Diese Projektbeschreibung veranlasste zwei belarussische Schülerinnen, Lina und Clemens um Unterstützung bei der Sanierung eines verschmutzten Flusses in ihrer Heimatregion zu bitten. Im ersten Schritt wurde eine Zusammenarbeit über Internet vereinbart. Dazu wird nun die belarussische Seite Informationen über die aktuelle Situation vor Ort zusammenstellen und an die Bio-AG übermitteln. Die Bio-AG wird das Informationsmaterial analysieren und gemeinsam mit den belarussischen Schülerinnen und Schülern Vorschläge erarbeiten zur ökologischen Verbesserung der Situation. Gemeinsam soll anschließend die Realisierung geeigneter Verbesserungen in Kooperation mit den zuständigen Ämtern und Behörden vorangetrieben werden. Die vielfältigen Erfahrungen der Bio-AG bei der konstruktiven Zusammenarbeit mit Ämtern und Behörden sollen bei diesem Vorhaben Gewinn bringend eingebracht werden.
Weitere Anregungen wurden durch die anschließende Präsentation von best practice-Projekten vermittelt. In diesem Zusammenhang stellten Lina Buck und Clemens Kanein ihr internationales Umweltprojekt ’Digging in the history of life – Schüler graben in der Geschichte des Lebens’ vor.
Dies Projekt war für die belarussischen Gäste in zweifacher Hinsicht von besonderem Interesse. Einerseits erfüllt es das Kriterium der internationalen Partnerschaften und des interkulturellen Lernens im Rahmen der gemeinsamen Ausgrabungen und Untersuchungen im Steinbruch von Krasiejów. Andererseits kommt durch das Anlegen des ’Paläontologischen Lernpfades zur Entwicklung des Lebens auf der Erde’ auf dem Schulhof des Conrad-von-Soest-Gymnasiums als Folgeprojekt des internationalen Umweltprojektes der Aspekt der Gestaltung des Schulumfeldes zum Tragen. Die Kombination dieser beiden Aspekte wurde von den Teilnehmenden als besonders gelungen gewürdigt, zumal man der Meinung war, dass der von den beiden Mitgliedern der Bio-AG vorgestellte Entstehungsprozess mit dem von der Bio-AG zur Verfügung gestellten ’know how’ auch an belarussischen Schulen mit ’Bordmitteln’ durchaus realisierbar sei.
Abschließend stellte Dr. Dalhoff noch die von ihm zum Projekt entwickelte Drehscheibe ’Sensationelle Entdeckungen von triassischen Ur-Dinosauriern in Krasiejów’ vor, die für die Besucher des neu errichteten Museums am Ausgrabungsort in Polen als methodisch-didaktisches Begleitmaterial  vorgesehen ist.

Fotos: Lina Buck und Clemens Kanein präsentieren das Projekt ’Digging in the history of life - Schüler graben in der Geschichte des Lebens’ und die Entstehung des ’Paläontologischen Lernpfades zur Entwicklung des Lebens auf der Erde' vor belarussischen Schülerinnen und Schülern und Lehrerinnen und Lehrern.


Bio-AG gleich dreifach ausgezeichnet!

Der Soester Stadtrat hat in seiner letzten Sitzung im vergangenen Jahr, am Mittwoch, 12. Dezember, der Bio-AG der Soester Bürgerpreis verliehen. Kurz vorher gab es noch zwei andere Auszeichnungen ...

Der Text der Urkunde:

Der „Biologie-Arbeitsgemeinschaft“ des Conrad-von-Soest-Gymnasiums
wird hierdurch der vom Rat der Stadt Soest gestiftete

S o e s t e r   B ü r g e r p r e i s   2007

verliehen.

Seit mehr als 23 Jahren setzen sich Schülerinnen und Schüler der „Biologie-Arbeitsgemeinschaft“ des Conrad-von-Soest-Gymnasiums unermüdlich für die Bewahrung und den Schutz von Natur und Umwelt ein. Dabei haben die zahlreichen Aktivitäten der „Bio-AG“ nicht nur Spuren in Soest hinterlassen, sondern auch zu bleibenden Veränderungen im Stadtbild und im nahen Umfeld von Soest geführt.

Beredtes Zeugnis dieser Veränderungen ist unter anderem die Offenlegung des Soestbaches und seiner Quellen. Dass dieses Gewässer nach Jahrzehnten im Verborgenen wieder als ein belebendes Element inmitten unserer historischen Altstadt erfahrbar werden konnte, ist nicht zuletzt ein Verdienst der Initiative der „Bio-AG“. Dieses Projekt mag exemplarisch für viele andere Aktivitäten der Gruppe stehen.

Mit jungen Menschen aus Soester Partnerstädten gemeinsam wurden darüber hinaus über Jahre verschiedene Umwelt-Projekte in Soest oder bei den Partnern durchgeführt. In unserem Land, aber auch im Ausland haben diese Aktivitäten die verdiente Anerkennung gefunden. Mehrfach wurden die „Bio-AG“ und ihre Partner bereits für ihre Arbeiten ausgezeichnet.

Ideenreich und wissenschaftlich fundiert hat die „Bio-AG“ in ihrem vorbildlichen Engagement demokratisches und umweltpolitisches Forschen und Handeln vereint. Als „Diplomaten in Gummistiefeln“ waren die Mitglieder im Interesse des Natur- und Umweltschutzes und im Sinne der Völkerverständigung unterwegs.

Soest, den 12. Dezember 2007

Dr. Ruthemeyer
Bürgermeister


Die Bio-AG ist bereits mehrfach in der Vergangenheit ausgezeichnet worden, unter anderem mit dem Westfälischen Friedenspreis und beim Wettbewerb „Jugend forscht”. Ein besonderes Lob hat es vor einiger Zeit vom damaligen Bundespräsidenten Roman Herzog gegeben: „Die Projekte des Conrad-von-Soest-Gymnasiums sind richtungsweisend. Gemeinsam planen ist gut, gemeinsames Arbeiten verbindet mehr, weil solche Partnerschaften mit ausländischen Schulen die wirksamste Methode gegen Fremdenfeindlichkeit sind. Solche Projekte von unten treiben europäische Einigung voran und leisten wirkliche Schritte zu eine Verständigung der Menschen. Die Arbeit der Schülerinnen und Schüler des Conrad-von-Soest-Gymnasiums weist in die Zukunft.“

An der Preisvergabe haben teilgenommen (Bild): Andreas Bange, Philine Bogdan, Lina Buck, Clara Fehrmann, Annika Fischer, Lina Franke, Philipp Geppert, Hanna Gutsche, Henrik Hagmanns, Clemens Kanein, Roman Lammers, Lara Neumann, Jens Rüterbories, Lara Schöpe, Katharina Steinbrück und Jan Trockels.

Aber der Bürgerpreis war nicht die einzige Ehrung, die die rührige Bio-AG dieser Tage für ihren "kontinuierlichen Einsatz für Natur und Umwelt auf lokaler und internationaler Ebene" erfuhr. Mit eben dieser Begründung wurde ihr vor einigen Wochen der Förderpreis der Tutzinger Stiftung zur Förderung der Umweltbildung verliehen. Eine fünfköpfige Abordnung der Bio-AG war dazu nach München gereist, um an einer entsprechenden Tagung als Experten teilzunehmen - und kam mit diesem Preis wieder ...

... um Freitag darauf für das internationale Projekt in den Lippeauen mit einem Preis vom Verband Deutscher Gewässerschutz ausgezeichnet zu werden. Zusammen mit sechs anderen Schülergruppen, deren Arbeiten aus 618 eingereichten Beiträgen ausgezeichnet worden waren, war man zur Preisverleihung nach Bonn gereist und wurde zusammen mit den Freunden aus den Partnerschulen in Polen, Ungarn und den Niederlanden zu einer Kanutour im Oderbruch eingeladen worden.

Zur Tagung in Tutzing: Zielsetzung der Tagung war es, ökologische Initiativen von Schulen in ihrer anlaufenden Arbeit zu beraten und zu begleiten. Es geht dabei um finanzielle Unterstützung, aber auch darum, Kontakte herzustellen, um von Erfahrungen anderer profitieren zu können. Also berichteten die drei Schülervertreter Lina Buck, Lara Schöpe und Clemens Kanein sowie die AG-Leiter Ulrich Dellbrügger und Benno Dalhoff vor allem von den jüngsten Aktivitäten: dem Paläontologischen Lehrpfad und dem internationalen Umweltprojekt "Oberkante - Unter-Lippe".
Vor neun Jahren hat die Bio-AG bereits in Tutzing einen Preis erhalten, den Umweltbildungspreis der Stiftung.

Zur Auszeichnung des "Verbandes Deutscher Gewässerschutz": Der Beitrag der Bio-AG gehört jetzt außerdem zur weltweiten "Dekade für nachhaltiges Lernen 2005 bis 2014 der UNESCO". Weitere Informationen >

(Quelle u.a.: Westfalenpost, Soester Anzeiger)



Ergebnisse der Untersuchung der Flora und Fauna im Ardey-Gebiet

Projekt der Klassen 8 b und 8 c (Schuljahr 2006/07)


Drehscheibe mit Informationen zur illegalen Greifvogelverfolgung

    Mit einer Drehscheibe voller Informationen zum Problem der illegalen Greifvogelverfolgung sollen Schülerinnen und Schüler informiert und ggf. zur Mitarbeit motiviert werden. Im Landschaftsbeirat des Kreises Soest wurde dieser Wunsch geäußert, und nun hat Convos-Kollege Benno Dalhoff im Auftrag der Unteren Landschaftsbehörde einen Bastelbogen für eine Drehscheibe entwickelt, die in 2000 Exemplaren gedruckt wurde und von den Schulen beim Kreis angefordert werden kann.

    Greifvögel werden immer wieder Opfer von u. a. Fallen, Abschüssen und Vergiftungen, trotz gesetzlichen Schutzes. Sie haben eine wichtige Rolle im Naturhaushalt, weswegen ihre Verfolgung nicht als Kavaliersdelikt angesehen werden kann, sondern als Straftat gehandelt wird. Die Fälle häufen sich, so wurden etwa im Zeitraum von 1992 bis 2003 72 Verfolgungsfälle registriert - und man muss noch von einer hohen Dunkelziffer ausgehen!


    Foto oben: Gerd Altmann (geralt) - Pixelio -



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