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"Unser letzter Tag klang in einem rauschendem Abschlussfest aus."
Berichte von der Insel
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Anreise und Ankunft Die Klassen 6a und 6b sind am Dienstag morgen früh um halb sechs nach Wangerooge aufgebrochen. Nach einer mehr oder weniger munteren Busfahrt und einer windigen, aber nicht wellenreichen Fährüberfahrt kamen alle probelmlos mit Herrn Schmitz, Herrn Garbe, Frau Kühle und Frau Wortmann gegen 14.30 Uhr am Haus am Meer an. Nach einem kurzen Schock der Schülerinnen und Schüler über die geringe Zimmergröße freuten sich jedoch alle über die frisch renovierten Räume. Die Zimmer wurden zügig bezogen während der Kuchen schon auf den Tischen wartete. Anschließend erkundeten alle die nähere Umgebung des Hauses und den Strand. Nach dem Abendessen lockte die Flut einige Hartgesottene mit Gummistiefeln an den Strand. Zwei Schüler waren wohl der Meinung, ihre Gummistiefel reichten bis über den Bauchnabel hinaus und gingen vollends baden. Sie schien das irgendwie zu amüsieren und wunderten sich darüber, dass Herr Schmitz dies absolut nicht lustig fand.
Am Abend trafen sich beide Klassen zur Vorlesestunde und ließen den Abend dann auf den Zimmern locker ausklingen, bevor um 22 Uhr alle erschöpft vom langen Tag ins Bett fielen.
2. Tag Nach unserem ersten Inselfrühstück – man beachte die Vielzahl der Körnerbrötchen – ging es an das Dienste-Verteilen. Mit großer Begeisterung scheuerten einige Schüler die Toiletten und man staune: Die Schüler waren teilweise mit Einweghandschuhen von Mama ausgestattet worden. Die Tatsache, dass Ecken von Räumen auch gewischt und gefegt werden sollen, war für viele eine neue Erkenntnis!
Nach diesen praktischen Erlebnissen stand Unterricht auf dem Plan: In Erdkunde beschäftigten sich die Kinder mit den Landschaftsformationen der Insel, in Deutsch machten sie eine Zeitreise in eine Seeräuberballade des 19. Jahrhunderts. Nach dem Mittagessen verlief der Aufenthalt am Strand völlig unproblematisch: Auch die Letzten hatten gemerkt, dass die Länge der Gummistiefel in den meisten Fällen schon unter den Knien endet.
Der Nachmittag im Rosenhaus war für alle recht interessant, Insel und Watt waren für die meisten Kinder Neuland.
Wo fanden sich alle nach dem Rosenhaus ein? Bei Schlecker!
Was sie dort kauften? Darüber reden wir besser hier nicht ...
Nach standing ovations für die beiden Geburtstagskinder Oriana und Alina klang der Tag mit Strand, Sport, Haarfärben und Vorlesen aus.
3. Tag Obwohl wir noch ziemlich müde waren, konnten wir doch fröhlich frühstücken. Jeder musste seinen Dienst erledigen, ob Klo- oder Spüldienst. Danach fand Unterricht statt, aber komischerweise ist es auf einer Insel mit coolen Lehrern tausend Mal spannender .
Dann wurde mal wieder gegessen. Nach einer Mittagspause, in der etliche von uns das Wasser mit den Füßen testeten, gingen wir singend ins Städtchen Wangerooge. Die Klassen liefen zum knallroten Leuchtturm und manche waren mit dem Leuchtturm im Partnerlook, was sich nicht auf die Farbe ihrer Kleidung bezieht. Ächzend schleppten wir uns die Treppen hinauf. Unser Spaßvogel von Lehrer meinte: „Ihr könnt hier ja im Standesamt heiraten, aber sucht euch erstmal einen attraktiven, jungen Mann!“ Wir winkten grinsend ab. Jeder nahm das Inselpanorama aus der Höhe in den Blick, einige mit Höhenangst, andere voller Stolz, oben angelangt zu sein und einen so tollen Ausblick genießen zu können. Nachdem alle wie die Verrückten heruntergerast waren, machten wir uns auf den Heimweg zum HAUS AM MEER. Es gab wieder etwas zu essen und dann hatten wir endlich frei.
Ein total verrückter Tag ging mal wieder zu Ende.
Lara, Lisa, Sasa und Franzi
4. Tag Als wir, wie jeden Morgen, viel zu früh aufstehen mussten, frühstückten wir und erledigten unsere Dienste. Als besonders heimtückisch erwies sich ein zusätzlicher Scheuerdienst der Mädchen, die sehr große Sympathie für die Farbe des Leuchtturms hatten. Nur zieren rote Ränder die Übergänge von Wasserhähnen und Waschbecken eher weniger, und da brauchte es gewaltige Kraft- und Chemieeinsätze, um die Waschbecken wieder in strahlendem Weiß leuchten zu lassen.
Den Nachmittag marschierten wir in die Stadt. Diesmal nahmen wir aber den Umweg am Strand entlang. Mit qualmenden Socken kamen wir dort an und genossen eine Stunde Freizeit. Viele von uns erwarben den „Insel-Renner“: den Ball am Gummiband. Dann trafen wir uns am Leuchtturm und fielen über unsere Lunchpakete her. Von dort starteten wir durch, um noch rechtzeitig zum Ausgangspunkt unserer Wattwanderung zu gelangen. Dort angekommen, tauschten wir unsere Schuhe gegen Gummistiefel und die Wattführung begann. Dabei konnten leider nicht alle Hosen trocken und sauber bleiben.
Nach eineinhalb Stunden machten wir uns wieder bereit für den den Heimweg. Gegen 21.30 Uhr kamen wir wieder am HAUS AM MEER an.
Alles in allem ein gelungener Tag!
Marie und Franziska Sch.
5. Tag Olympia auf Wangerooge - zumindest am Strand vor dem HAUS AM MEER. 57 Schülerinnen und Schüler zeigten ihr Können und hatten Spaß bei den folgenden Disziplinen: Huckepackrennen, Gummistiefelweitwurf, Sandlanglaufski zu viert, wobei manche von uns auf die Nase fielen. Außerdem mussten wir die Insel Wangerooge als Sandbild bauen. Die Lehrer drückten sich, aber meckerten rum. Viele bekamen nasse Füße, da die Flut immer näher rückte.
Am Nachmittag besuchten wir das total versalzene Schwimmbad. Käpt´n Blaubart hat wohl etwas übertrieben. Manche chillten im Whirlpool. Dann nahmen wir den riesigen Umweg am Strand entlang bis zum Haus am Meer.
Am Abend schauten wir den Film „Löcher – Geheimnisse von Green Lake“, ein Film, der im weitesten Sinne auch etwas mit Sand und Wasser zu tun hat. Er brach kurz vor Schluss abrupt ab, da unser Lehrer nicht programmieren konnte.
Marie, FranziskaSch., Dominik, Lara
5. Tag Heute durften wir zum Glück eine Stunde länger schlafen, da Sonntag war. Nach dem Frühstück konnten wir zwischen verschiedenen Aktivitäten wie Sandburgen bauen, Tischtennis spielen, Kickern oder auch Muscheln bestimmen wählen. Der Großteil von uns entschied sich für das Kicker-Turnier, bei dem erstaunlicherweise Frau Kühle und Frau Wortmann siegten.
Das Mittagessen fand heute eine halbe Stunde früher statt, und direkt danach machte sich die Klasse 6b zum Westhafen auf den Weg, um dort einen Fischkutter zu besteigen. Unter schlechten Wetterbedingungen fuhr die Klasse mit dem Krabbenkutter auf „hohe See“. Dort lernten wir, wie man Garneelen fangen, pulen und dann fangfrisch essen kann. Unter Begleitung der lustigen Seehunde und der Möwen kam uns die Stunde auf dem Boot wie zehn Minuten vor. Nachdem die 6b durchnässt, aber mit einer tollen, neuen Erfahrung wieder am HAUS AM MEER ankam, wanderte die 6a direkt los und machte ähnliche Erfahrungen.
Nach dem Abendessen standen ein gemütlicher Spieleabend oder eine Vorlesestunde zur Wahl. Müde und glücklich gingen wir ins Bett.
Wieder war ein schöner Tag auf Wangerooge vorbei.
Monique, Mimi und Janika
7. Tag Heute wurden wir wieder um 07:15 Uhr geweckt. Nach dem gewohnten Frühstück erledigte jeder seinen Dienst. Danach hatten wir zwei Stunden Unterricht. Nach dem Mittagessen gab es eine kurze aber erholsame Mittagspause.
Als wir uns später wieder trafen, losten die Lehrer Gruppen für die Insel-Rallye aus. In Zeitabständen von drei Minuten gingen die Dreier- bzw. Vierergruppen los. Jede Gruppe bekam einen Fragebogen mit 22 Fragen/Aufgaben. Um sie lösen zu können, mussten sie die ganze Insel erforschen. Gegen 18:00 Uhr kamen alle mit ihren ausgefüllten Fragebögen zurück.
Nach dem Abendessen starteten wir einen Wettbewerb. In kleinen Teams sollte etwas Schönes aus Sand gebaut werden. Dabei entstanden z. B. eine Schildkröte, eine Meerjungfrau oder auch ein Miniaturdorf.
Abends gingen alle erschöpft aber glücklich zu Bett.
Janika und Monique
8. Tag Nach einer kurzen Nacht folgte ein langer, aber auch schöner Tag. Nach dem Frühstück erledigten wir mal wieder unsere Dienste. Danach stand wie üblich Unterricht an: Biologie und Erdkunde – in diesen Fächern wurden Experimente durchgeführt.
Um 12:30 Uhr aßen wir zu Mittag; es gab Gyros mit Reis, Krautsalat und zum Nachtisch "Eis"!!
Kurz darauf machten wir uns auf den Weg zum "Stadtstrand", wo wir im Meer baden waren. Das Wasser war erfrischend kühl (16° C). Danach hatten wir noch Zeit zum Shoppen! Um 18:00 Uhr mussten wir wieder am HAUS AM MEER sein.
Nach dem Abendessen konnten wir verschiedene Angebote frei wählen, wie zum Beispiel ein Bastelangebot für Muschelketten. Um 22:00 Uhr stand eine Nachtwanderung an. Um 23:30 Uhr war diese beendet und um 24:00 Uhr schliefen wir schon alle tief und fest.
Lena und Jule
9. Tag Am letzten Tag unseres Wangeroogeausfluges frühstückten wir wie jeden Morgen Brötchen und Müsli.
Anschließend machten alle ihre Dienste und wir räumten unsere Zimmer auf, damit sie dann auf ihren ordnungsgemäßen Zustand hin überprüft werden konnten. Danach hatten wir wieder ein bisschen Freizeit, ehe wir Erdkunde- und Biologieunterricht hatten. Nach dem leckeren Mittagessen gingen wir zum Badestrand nahe der Stadt. Nach einer halben Stunde Schwimmvergnügen mit anschließendem Strandaufenthalt teilten wir uns in Gruppen auf und durften in der Stadt Wangerooge shoppen. Um fünf Uhr machten wir uns auf den Rückweg, um pünktlich zum Abendessen im „Haus am Meer“ zu sein. Es gab Ravioli mit Tomatensoße. Unser letzter Tag klang in einem rauschendem Abschlussfest aus.
Caro und Lena
25.05.10





