Conrad-von-Soest-Gymnasium

Conrad-von-Soest - grafische Darstellung

 

Convos aktuell

Erfolgreiches Facharbeitsfest!

Die Preisträger (Foto: Sebastian Moritz)

Fabian, der Moderator

Lounge-Musik zur Facharbeits-"Vernissage" (Agethen)

Präsentationen, hier: Carmen Rebbe

Elf Preisträger erhielten einen "Conrad" - und präsentierten sich gekonnt

"... erst einmal Kompliment zu der Idee des Facharbeitsfestes. Ich fand es ganz wunderbar, weil einem dadurch bewusst wurde, wie talentiert unsere Stufe ist, sowohl in Bezug auf die Facharbeiten als auch auf Reden und Musik. Es war eine schöne Veranstaltung."

"Glückwunsch!! Eine ziemlich gelungene Veranstaltung!!! Ein echter Gewinn für die Schule (d.h.alle Beteiligten)."

Das waren schon die ersten schnellen E-Mail-Reaktionen auf das 1. Convos-Facharbeitsfest am Donnerstag. Es war, wenn man sich umhörte, allgemein eine große Begeisterung zu verspüren: Man konnte in den gut zweieinhalb Stunden in der schön geschmückten Aula mal eindrucksvoll erleben, was Schülerinnen und Schüler zu leisten vermögen, in den verschiedensten Bereichen, bei der Komposition eines Musikstückes, bei der Analyse von Schmerzmitteln, bei der Kritik der Abwrackprämie, beim historischen Nachvollzug des Ostönner Mauerfalls usw. Auch das Rahmenprogramm kam gut an, die sanfte Jazz-Musik einer neuen Musikgruppe, die frechen Poetry-Slam-Texte von Fabian Krane und, nicht zu vergessen, Jan Baumbachs unalkoholische Cocktails ...

Die Preisträger/innen (rechts im Bild - v. l. n. r.): H. Gutsche, C. Rebbe, K. Rusche, L. Fernkorn, J. Köhne, A.-C. Agethen, K. Müller, H. Haenicke, A. Kluft, W. Weber, K. Garner

Die Preisträger/innen in der Reihenfolge

Sprache - Kunst

  • Carmen Rebbe Die Faszination des Poetry Slams. Untersucht am Text "Flamingo und Gnu" der Slammerin Xochíl A. Schütz (Deutsch)
  • Ann-Cathrin Agethen rationalität als ästhetisches programm. die siedlung dessau-törten - ein bauhaus-experiment (Kunst)
  • Katharina Garner Komposition eines Musikstückes in Anlehnung an den romantischen Musikstil (Musik)

Mathematik-Naturwissenschaften

  • Hanna Gutsche Wer befreit mich vom Schmerz? Wirkungsweise und Nebenwirkungen der Schmerzmittel Aspirin, Paracetamol und Ibuprofen im Vergleich (Biologie)
  • Halina Haenicke Zöliakie - eine Krankheit ohne Ausweg? (Biologie)
  • Kathrin Rusche Der Traum vom perfekten Schlaf. Was währenddessen passiert, wodurch er gestört wird und was man gegen Schlafprobleme machen kann (Biologie)

Gesellschaftswissenschaften

  • Karsten Müller Die Umweltprämie - eine wirtschaftspolitische Maßnahme und ihre Auswirkungen auf Soester Unternehmen (Sozialwissenschaften)
  • Lorenz Fernkorn und Jonas Köhne Projekt Phoenix - neuer Wirtschafts-, Arbeits- und Lebensraum (Erdkunde)
  • Wiebke Weber Essay über das Lügen. Der Stellenwert von Lüge und Wahrheit in der früheren sowie der heutigen Gesellschaft (Philosophie)
  • Arne Kluft Der Rechtsstreit um die Ostönner Kirchhofsmauer in der Zeit von 1805 - 1823 (Geschichte)

Zur Idee des Facharbeitsfestes

Da sitzen die Schülerinnen und Schüler wochenlang (na gut, manchmal auch nur ein hektisches Wochenende lang ...) an dieser Super-Arbeit, es sind ganz großartige Leistungen darunter - also, wir fanden, das müsse gebührender gewürdigt werden als nur mit einer Note vom Gewicht einer Klausurnote! Warum nicht ein kleines Fest, auf dem die Arbeiten mal vor- und ausgestellt werden, damit auch die Eltern mal sehen und bestaunen können, was ihre großgewordenen Kinder so leisten (die Eltern haben ja in den Jahren der Oberstufe sonst kaum Kontakt zur Schule.)?

Wir trugen diesen Vorschlag in den vergangenen Wochen vor und diskutierten ihn und er traf in der Schulkonferenz auf große Zustimmung. Das CONVOS-FACHARBEITSFEST ging dann über die Bühne am Donnerstag, 17. Juni, ab 17 Uhr in der Aula.

Die Fachlehrer hatten preiswürdige Arbeiten eingereicht, das waren sozusagen die Nominierungen - etwa 25 Arbeiten. Es wurden sodann in drei Gruppen Prämierungen vorgenommen:
– mathematisch-naturwissenschaftliche Arbeiten,
– sprachlich/künstlerische Arbeiten sowie
– gesellschaftswissenschaftliche Arbeiten.

Es wurden entsprechend drei Jurys aus ehemaligen Lehrern, Eltern und Personen aus dem öffentlichen Leben gebildet, die die nominierten Arbeiten zu sichten hatten. Es wurden pro Fächergruppe je drei, in der gesellschaftswissenschaftlichen - weil dort so viele Arbeiten vorlagen - vier Arbeiten prämiert. Dekoriert wurden die Arbeit nicht mit einem Oscar, sondern mit einem Conrad! Zusätzlich gab es Büchergutscheine.

Die Preisträger wurden als Höhepunkt des Festes bekanntgegeben. Vorher wurden alle Nominierten informiert und gebeten, sich darauf einzustellen, im Falle, dass sie einen Conrad erhalten, ihre Arbeit präsentieren zu können, möglichst kurz, möglichst mediengestützt, möglichst interessant. Es sollte nicht darum gehen, die Arbeit als Ganze in Kurzform zu präsentieren, sondern lediglich kurz vorzustellen bzw. zu erklären, was man denn da bearbeitet hat, also eher hinzuweisen auf die Arbeit.

Festablauf:

– Begrüßung Schulleitung
– Besichtigung der ausgestellten Facharbeiten zur Piano-Musik von Ann-Cathrin Agethen
– „Das Elend mit der Facharbeit“ (Schüler-Beitrag von Stefan Hinkelmann)
– „Wenn’s die FA nicht gäbe, hätte man sie erfinden müssen“ (Lehrer-Beitrag von Werner Braukmann)
– „And the winner is: …“ – die Prämierung

– jazziges Zwischenspiel: Ann-Cathrin Agethen (Piano), Arne Kluft (Percussions), Marie Preuß (Gesang), Jörn Lindemann (Bass und Gitarre), Felix Mennen (E-Gitarre)
– eine Poetry-Slam-Darbietung von Fabian Krane
– Vorstellung der Conrad-gekrönten Arbeiten
- und zum Schluss sang und spielte noch Christine Fokin

Eingeladen war die Stufe 12, klar, und die Eltern. Zusätzlich die Stufe 11.

Wir hatten alle Schüler/innen der 12 gebeten, in irgendeiner Form (zumindest in Form eines kurzen Abrisses auf einer DIN-A4-Seite) ihre Arbeit vorzustellen. Auf einem langen Tisch lagen die Arbeiten aus.

Und an der Bar - der vom Literatur-Projekt "Didi will immer ..." - gab es Cocktails mit null Alkohol.

Dass dieses Facharbeitsfest jetzt eine ständige Einrichtung werden wird, das galt wohl allen Beteiligten sofort als selbstverständlich ...

14.06.10



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